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Finanziert Wasserversorgung für Bandiangseu, Kamerun

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Sicherstellung der Wasserversorgung in der Gemeinde Bandiangseu durch Verlegen eines Rohrleitungssystem, der Installation einer solarbetriebenen Anlage zur Trinkwasserdesinfektion und der Gründung eines Wasserkomitees für die lokale Wartung.

P. Otter von Ingenieure ohne Grenzen e.V.Nachricht schreiben

In Bandiangseu in Westkamerun möchte Ingenieure ohne Grenzen e.V. zusammen mit der örtlichen Bevölkerung das Dorf mit Wasser versorgen. Bandiangseu verfügt über mehrere Quellen in der Umgebung des Dorfes. Diese sind verunreinigt, so dass es zu Erkrankungen wie z.B. Durchfall führen kann. Außerdem müssen die Bewohnerinnen und Bewohner weite Distanzen zurücklegen, um zu den Quellen zu gelangen. Von den vier existierenden Quellen in der Gegend des Dorfes führen lediglich zwei Quellen in der Trockenzeit genügend Wasser.
 
Drei Mitglieder der Regionalgruppe Kassel (Ingenieure ohne Grenzen) flogen im November 2012 nach Kamerun, um in Kooperation mit der Bevölkerung und den dortigen Verantwortlichen Möglichkeiten zum Aufbau einer lokalen Wasserversorgung zu erarbeiten. Als technische Lösung ergab sich dabei die Installation einer leitungsgebundenen Wasserversorgung durch die südliche Quelle „Mbombwe“, die in der Trockenzeit ausreichend Wasser führt und sich aufgrund ihrer geografischen Höhenlage für ein Rohrleitungssystem eignet. Während der Implementierungsphase im März 2014 wurde die erarbeitete Lösung gemeinsam mit der Dorfbevölkerung umgesetzt. 
Um eine ausreichende Wasserqualität zu gewährleisten, wurde an der Quelle ein robustes und solarbetriebenes Desinfektionssystem installiert, welches ohne der externen Zugabe von Chemikalien arbeitet und die Keimfreiheit des Trinkwassers während der Verteilung im Dorf garantiert. Primär galt es  die Schule und die regionale Krankenstation mit Wasser zu versorgen. Zusätzlich wurden zwei Entnahmestellen zur Versorgung der Dorfbevölkerung errichtet.
Die Schülerinnen und Schüler, sowie die Krankenstation sollen das Wasser kostenlos erhalten. Die weiteren Nutzerinnen und Nutzer des Systems zahlen einen geringen Betrag für das Wasser, mit dem die Wartung und Instandhaltung des Systems finanziert wird. Hierzu wurde ein geeignetes Zähl- und Bezahlsystems eingerichtet. Langfristiges Ziel ist es, jeder Bewohnerin und jedem Bewohner genügend Wasser zum Trinken, Waschen und Kochen zur Verfügung zu stellen.
 Ingenieure ohne Grenzen bindet die Bevölkerung aktiv in die Planung und Durchführung des Projektes ein, so wurde z.B. auf die Gründung eines örtlichen Wasserkomitees hingearbeitet, das als Ansprechpartner für Fragen der Bevölkerung zur Verfügung steht und außerdem als lokale Organisationseinheit des Projektes fungiert. 
 
Nach der Implementierungs-Phase war die Verfügbarkeit des Wassers, auf Grund von starker Sedimentation an der Quelle, zeitweise eingeschränkt. Auf Grund dessen entwickelte die Bevölkerung die Idee das Rohrleistungssystem an ein weiteres, neues Versorgungssystem zu koppeln. Somit wird die Einschränkung an der Quelle eliminiert und die Versorgungssituation der Bevölkerung verbessert. 
Momentan unterstützt unsere Regionalgruppe die Dorfbevölkerung bei der Umsetzung dieser Idee.
Die lokale Partnerorganisation ADEID unterstütze uns während der Implementierung ebenfalls. Weiterhin werden die Grundsätze der Nachhaltigkeit der Ingenieure ohne Grenzen eingehalten.
 
CMR-IOG10

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