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Beendet Projekt "pflegeSTARK+"

Sozialprojekt für pflegende Angehörige. Humor in der Pflege. Schmunzelnd über Tabuthemen reden.

F. Dworzak von F. DworzakNachricht schreiben

Ich möchte mit diesem Projekt einen Raum schaffen, in dem sich die pflegenden Angehörigen auf eine lockere, ungezwungene und tabulose Art und Weise miteinander austauschen können und grundlegende Informationen zum Thema Pflege von einem professionellen Gesundheits- und Krankenpfleger bekommen. Ich möchte den Humor als Mittel verwenden, um Tabuthemen aufzulockern und den Zugang für schwierige Themen zu erleichtern.

Dies soll im Rahmen eines Vortrags oder Workshops mit einem Zeitumfang von drei bis sechs Stunden geschehen. Jeder Workshop wird mit den TeilnehmerInnen individuell gestaltet, um auf ihre persönlichen Bedürfnisse eingehen zu können.
Die Angehörigen sollen durch diesen interaktiven Arbeitskreis motiviert und gestärkt werden. Sie sollen ein modernes, zeitgerechtes Verständnis von Pflege entwickeln und für ihre Arbeit die verdiente Wertschätzung erfahren. Mein Bestreben ist außerdem, dass die pflegenden Familienmitglieder ein Bewusstsein für die eigenen Grenzen bekommen, um Überforderung und Burnout zu vermeiden.

Das Projekt soll über den Vortrag hinaus auch die Möglichkeit einer Pflegeberatung bieten, sei es durch Verweise auf andere Organisationen oder durch ein Pflegecoaching von mir selbst.

Ein Paradigmenwechsel in der Laienpflege ist von Nöten: Weg von „Ich muss“, hin zu „Ich kann“ meine Angehörigen pflegen.

Inhalte
Jeder Vortrag/ Workshop soll neben allgemeinen Basisinformationen auch noch Raum für individuelle Wünsche und Interessen des Publikums gewährleisten. Außerdem soll eine Plattform geboten werden, wo sich Laienpfleger austauschen und vernetzen können.

Zu den Basisinformationen gehört:
ATL’s (Aktivitäten des täglichen Lebens): Waschen, Ankleiden, Ernährung etc
Materialien: Rollstuhl, Leibstuhl, Schutzhose etc.
Tabus: Sterben, Aggression, Sexualität, Scham, Furcht etc.
Informationsbeschaffung: Pflegegeld, Hilfsdienste, Pflegecoaching etc.

Ausblick
In absehbarer Zeit wird unser Sozialsystem die Kosten bei stationären Pflegeaufenthalten nicht mehr übernehmen können. Der finanzielle Aufwand für einen Heimaufenthalt ist mit einer durchschnittlichen Pension kaum zu decken.
Aufgrund des Mangels an neuen Pflegern werden die Personalressourcen in Zukunft nicht mehr ausreichen. Es müssen daher neue Wege gefunden werden, die das Sozialsystem entlasten und den einzelnen Betroffenen einen würdevollen Lebensabend ermöglichen.
Die Familie als Betreuungsressource rückt somit immer mehr in den Vordergrund.
Die professionelle Betreuung soll und kann dadurch nicht gänzlich ersetzt werden, aber der Eintrittszeitpunkt in eine stationäre Pflegeinstitution wird zumindest hinausgezögert.

links:
https://www.facebook.com/pages/Projekt-pflegeSTARK/596134663779592