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Hilf uns: Sicherheit spenden und Leben retten in vielen Sprachen – auch 2027!

Katharina Wüstefeld
Katharina Wüstefeld schrieb am 08.09.2026

Dringend! Unsere Förderrichtlinie existiert nicht mehr, und wir haben für 2027 keine realistische Förderperspektive. Deshalb benötigen wir dringend deine Unterstützung!

Die Helpline Sachsen ist mit jedem Monat erfolgreicher. Unsere Anrufzahlen wachsen, unser Pool an Freiwilligen wächst, unser Netzwerk wird größer. Nur die Finanzierung für 2027 steht auf mehr als wackligen Füßen.
Wir sind aber fest entschlossen, auch im Jahr 2027 in Notfällen zu unterstützen, wenn Polizei oder Rettung am Telefon deine Sprache nicht verstehen. Wir helfen Menschen in Not und ermöglichen Sprachmittlung – am Telefon, rund um die Uhr, in ganz Sachsen. Wir ermöglichen Kommunikation und schaffen Vertrauen und Sicherheit in mehr als acht Sprachen.

Mit der Helpline Sachsen betreibt die RAA ein mehrsprachiges Notfall- und Hilfetelefon. Am Telefon sind rund 60 Freiwillige aus 13 Nationen zwischen 18 und 68 Jahren, die oftmals noch nicht lange in Deutschland leben und die sich so ehrenamtlich für die deutsche Gesellschaft engagieren, häufig bevor sie überhaupt arbeiten dürfen. Viele wünschen sich dabei sehr, der Gesellschaft etwas zurückzugeben und gleichzeitig anderen Menschen mit ihren Erfahrungen und Sprachkenntnissen helfen zu können. Das ist ein Gewinn für alle Beteiligten: für die Freiwilligen selbst, für Hilfesuchende, Polizei- und Rettungskräfte, Ämter, Beratungsstellen oder Ärzte und Ärztinnen. Die Helpline Sachsen ist also inklusiv, transkulturell und empowernd.

Sowohl Betroffene selbst als auch Rettungskräfte, Polizei, Fachkräfte sowie medizinisches Personal nutzen die Helpline Sachsen, indem sie anrufen, die benötigte Sprache auswählen und so die entsprechende telefonische Sprachmittlung für ihr Telefonat oder ihr Vor-Ort-Gespräch erhalten.

Wir benötigen Geld für die Ausbildung unserer Freiwilligen, für Technik und Ausstattung, für die Nachbearbeitung der Helpline-Anrufe und für die oftmals nötige Verweisberatung, wenn Menschen nicht wissen, wo sie sich mit einem sprzifischen Problem in ihrer Muttersprache hinwenden können. Vom Schlüsseldienst bis zur Fachberatungsstelle – wir kennen die Landschaft und helfen weiter.
Und auch für die seelische Gesundheit der Freiwilligen muss gesorgt sein, denn viele Anrufe sind belastend, schwer, stellen ihre Geduld auf die Probe oder kommen einfach mitten in der Nacht. Der Einsatz für die Helpline durch die Freiwilligen ist riesig. Für ihre Bereitschaftszeiten, die zwischen 6 und 12 Stunden dauern, erhalten sie eine geringe Aufwandsentschädigung.

Jede Spende hilft uns, täglich Notrufe zu sprachmitteln sowie internationale Fachkräfte, Wissenschaftler*innen, Studierende, Geflüchtete, Tourist*innen etc. in unzähligen anderen dringenden Anliegen zu unterstützen.

Hilf uns, anderen zu helfen.

Lerne hier die Helpline Sachsen und unsere Freiwilligen kennen: