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Schutz von Ureinwohnerland der Pala'wan

Bataraza, Gemeinden Sumbiling und Taratak, Philippinen

Schutz von Ureinwohnerland der Pala'wan

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Durch die Sicherung der Landrechte soll den Pala’wan-Ureinwohnern ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung ermöglicht werden. Ihr Lebensraum ist vom Nickelbergbau bedroht. Wir wollen das Gebiet vor dem weiteren Zugriff der Bergbaufirmen schützen.

U. Berger von Carpus e.V.Nachricht schreiben

Durch die Sicherung der Landrechte an ihrem Ahnenland soll den Pala’wan-Ureinwohnern im Süden Palawans ein Leben in Freiheit und Selbstbestimmung ermöglicht werden.

Im Bulanjao-Bergland leben in den Gemeinden Sumbiling und Taratak 1.600 Mitglieder der indigenen Volksgruppe. Trotz ihrer Jahrhundertealten Siedlungstradition können sie über das Land, auf dem sie leben, nicht frei bestimmen, weil sie keinen notariell eingetragenen Landtitel besitzen. Die Pala’wan sind Jäger und Sammler. Sie leben von dem, was der Wald hergibt und nutzen das Wasser des Sumbiling River. 

Der seit den 70er Jahren in Bataraza operierende Konzern Rio-Tuba-Nickel-Mining betreibt seit mehreren Monaten Probebohrungen im Siedlungsgebiet der Pala’wan. Ihr Lebensraum ist von der Ausweitung des Nickelbergbaus und dem damit verbundenen Verlust des Regenwaldes sowie der Verseuchung des Sumbiling-Rivers bedroht. Damit ist ihr Trinkwasser in Gefahr.

Gemeinsam mit der philippinischen Umwelt- und Menschenrechtsorganisation ELAC Palawan arbeiten wir an der Unterschutzstellung des Ureinwohnerlandes. Ziel ist die notarielle Eintragung eines Landtitels (CADT) auf Grundlage des Gesetzes zum Schutz der indigenen Bevölkerung (IPRA). Damit wäre das Gebiet vor dem weiteren Zugriff durch die Bergbaukonzerne gesichert. 

Zur Umsetzung des Projektes brauchen wir finanzielle Mittel, um die Grenzstangen sowie die Vermessung und Kartenerstellung zu bezahlen. Außerdem benötigen wir Fahrtkosten, damit die Pala’wan zur Volkszählung kommen und an den Einwohnerversammlungen teilnehmen können. Ebenfalls wird Geld für die Verpflegung der Teilnehmer an den Versammlungen gebraucht, denn in dieser Zeit können die Pala’wan nicht jagen gehen. Und schließlich müssen die Gehälter von 2 Mitarbeitern unserer Partnerorganisation ELAC bezahlt werden, die das Projekt bis 2011 organisatorisch leiten.

Bitte unterstützen Sie uns mit ihrer Spende damit die Pala’wan in Freiheit und Selbstbestimmung weiterleben können.

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