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Wir machen den Wald begreifbar

Katzweiler, Deutschland

Wir machen den Wald begreifbar

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Mit diesem Projekt verknüpft der CVJM Pfalz die Themen Inklusion, biologische Vielfalt und Bildung für nachhaltige Entwicklung.

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CVJM Pfalz e.V.

Mit diesem Projekt verknüpft der CVJM Pfalz die Themen Inklusion, biologische Vielfalt und Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Förderschüler unterschiedlichster Schularten verbringen Waldtage oder für sie kostenlose mehrtägige Baucamps, um gemeinsam einen Parcours der Sinne zu planen und zu gestalten. Der CVJM Pfalz hat dazu ein Netzwerk gegründet mit Partnern aus den Bereichen Behindertenhilfe, Schulen, Kommunen, Naturschutz, Jugendgruppen und Wissenschaft.

Das Projekt wird vom Institut für Sonderpädagogik der Uni Landau-Koblenz ( Dr. Dönges) wissenschaftlich begleitet. 4 Studierende schreiben darüber gerade ihre Masterarbeiten. Themen: Ein Bestimmungsbuch in leichter Sprache zu der vorhandenen Flora rund um den Parcours der Sinne samt Auflistung von Anwendungsmöglichkeiten. Dieses Bestimmungsbuch wird gerade von einer Klasse der Förderschule Am Donnersberg in Rockenhausen getestet. Ziel ist das Siegel "inclusion europe" der EU. Weitere Themen sind: den Parcours der Sinne in eine Geschichte von Robin Hood zu verpacken, bestehende Waldprogramme/Module für unterschiedliche Arten von Behinderungen umzuarbeiten.

Der Parcours der Sinne hat bereits folgende Stationen: Niederseil-Elemente, Balancierstämme, Mega- Naturwebrahmen, Fühlkästen, mobiler barfußpfad, Dendrophon, Lausch-Periskop, Sitzkette, Hängemattenschaukel,Nestschaukel, Geheimgäne, Gabionen, versch. Insektenhotels, Bogensport-Anlage und Bienenvölker.

daran mitgebaut haben die Hans-Zulliger-Schule Förderschwerpunkt Lernen in Enkenbach, die Schule Am Beilstein für ganzheitliche Entwicklung und Sprache, die Förderschule Rockenhausen mit versch. Schwerpunkten, eine Klasse der Förderschule Kirchheimbolanden mit dem Schwerpunkt Verhalten und junge Erwachsene der Westpfalz-Werkstatt gemeinsam mit der CVJM Jugendgruppe Erfenbach/Katzweiler.

Derzeit arbeiten wir an einer Weiterentwicklung des Projektes.

Von der Förderschule in Kusel mit dem Schwerpunkt Lernen wurden wir angefragt, ob wir gemeinsam mit dem dort angesiedelten Arbeitskreis " Erziehung zur Arbeit" ein Projekt entwickeln könnten. Es wird darum gehen, Kinder der Oberstufen die Möglichkeit zu geben, handwerkliche Fertigkeiten in der Biotoppflege, Umgang mit Werkzeugen, Dranbleiben an einer Arbeit, Planungs-und Gestaltungsmöglichkeiten sowie das Verlassen der" Laborsituation Schule" zu lernen und zu erproben. Und zwar an einem Projekt, das auf Langfristigkeit und Nachhaltigkeit angelegt ist. Es stärkt die eigene Bedeutsamkeit, weil das Projekt für die Schüler selbst und auch für andere attraktiv ist.

Das Projekt ist mehrfach ausgezeichnet worden und die Kinder bauen an einem bedeutsamen Projekt mit.

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