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Beendet "Clinique Mobile Maisha" in der DR Kongo

Die „Clinique Mobile Maisha“ bringt kostenlose medizinische Hilfe zu Frauen, die keinen Zugang zu ärztlicher Versorgung haben.

L. Hefermehl-Poluda von Doktor Omnibus Deutschland e.V.Nachricht schreiben

Die „Clinique Mobile Maisha“ (CMM) ist als NGO seit August 2007 in der DR Congo registriert und wird von Prof. Dr. med. Dieudonné Sengeyi von der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Universitätsspitals Kinshasa geleitet.Die CMM bringt kostenfreie gynäkologische und allgemeinmedizinische Hilfe zu bedürftigen Frauen und Mädchen in der Region Kinshasa, die sonst keinen Zugang zu medizinischer Grundversorgung haben. Dafür fahren Ärzte und Pflegekräfte mit einer mobilen Behandlungseinheit nach Vorankündigung in regelmässigem Zyklus in die verschiedenen Armenviertel und bauen vor Ort ein Behandlungszelt auf. In diesem Zelt finden Konsultationen inklusive Ultraschalluntersuchungen statt, Medikamente werden kostenfrei abgegeben und die Frauen über wichtige Themen wie HIV und Familienplanung aufgeklärt. Bei schwerwiegenden Erkrankungen können Frauen auch in die Basisstation der "Clinique Mobile Maisha" im Zentrum Kinshasas oder in das Universitätsspital gebracht werden, wo eine stationäre Betreuung ermöglicht wird. In der Basisstation wurde ein Operationssaal eingerichtet (u.a. mit materieller Unterstützung der DEZA) so dass Kaiserschnitte und andere lebensrettende Opertionen durchgeführt werden können. Ein Schwerpunkt des Projekts liegt in der Aufklärung und Prävention von HIV/AIDS. Dazu möchten wir die Bevölkerung über HIV informieren und Präservative verteilen. Wir planen hierfür auch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und die Beteiligung von etablierten Präventionsprogrammen vor Ort.

"Doktor Omnibus" ist der Deutsche/Schweizerische Partnerverein der "Clinique Mobile Maisha" und unterstützt dieselbe finanziell und organisatorisch. Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Homepage www.doktor-omnibus.de.

Im Juni 2010 wurde Doktor Omnibus für sein Engagement mit dem "Humanitären Preis" der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe ausgezeichnet.

2011 wurde ein Programm zur Früherkennung und Behandlung von Gebärmutterhalskrebs und dessen Vorstufen eingeführt. In Europa ist diese Krebsart durch die Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt selten geworden, da Vorstufen erkannt und entfernt werden können, bevor sich Krebs bildet. In der DR Kongo gibt es bisher keine solche Vorsorge und entsprechend ist der Gebärmutterhalskrebs die häufigste Krebsart bei Frauen und wird meist erst in Spät-Stadien entdeckt. Junge Frauen sterben qualvoll und hinterlassen Kinder und Familien, es gibt kaum Therapiemöglichkeiten. Mit dem Screening-Programm wollen wir das verhindern.