Bildung und Ernährung für Kinder in Uganda

Kalongo - Masaka, Uganda

Bildung und Ernährung für Kinder in Uganda

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Der Verein sucht dringend Sponsoren zur Renovierung eines Schulgebäudes für ca. 300 Schüler in Uganda/Afrika. Die private Schule benötigt dringend Elektrizität, Ausbau der Klassenräume und Toiletten sowie Erneuerung der Wasserversorgung.

R. Blank von Hand in Hand für Uganda e. V.Nachricht schreiben

In Uganda besteht allgemeine Schulpflicht für Kinder. Dennoch leiden staatliche Schulen unter extremen Lehrermangel und schlecht ausgestatteten Gebäuden. Die Lehrer verdienen sehr wenig, weshalb eine Arbeitsstelle hier nicht attraktiv ist. Schulgebäude sind meist marode, die Klassen sehr groß, oft werden mehrere Jahrgänge in einem Raum unterrichtet. 

Alternative für eine solide Ausbildung bieten Privatschulen. Sie werden jedoch keinesfalls durch öffentliche Gelder unterstützt. Im Gegenteil: Für den Schulbesuch wird Schulgeld erhoben und daraus fordert der Staat Steuern. 

Seit 2012 unterstützt der Verein HiH deshalb die kleine private Schule St. Charles Lwanga Primary School in Kalisizo, einem kleinen Dorf in der Nähe von Masaka. Überzeugend ist das hervorragende pädagogische Konzept, denn für Schulleitung und Lehrer steht das Wohl der Schüler immer an erster Stelle. 

Das Schulgebäude befindet sich in einem desolaten Zustand. Der Unterricht findet - meist ohne Tische und Bänke - auf purem Lehmboden statt, was den Kindern häufig unangenehme Sandflöhe beschert. Dach und Fenster sind undicht, es gibt keine Moskitonetze. Auch die Schlafräume des Internats - hier wohnen ca. 40 Kinder - sind nur mit dem Allernötigsten ausgestattet. Es fehlt an sauberen Betten und Matratzen, Aufbewahrungsboxen für Persönliches oder Tischen und Stühlen. Die Elektrizität befindet sich in gefährlichem Zustand, es gibt kein fließendes Wasser.

Der Verein konnte inzwischen drei hochwertige Solarlampen beschaffen, die mobil zu handhaben sind und unterschiedlich eingesetzt werden können, z. B. zum Lernen und Spielen am Abend . Zwei Klassenräume haben einen festen Fußboden und neue Tafeln erhalten. Die Sanitäranlagen der Mädchen, deren Mauern einzustürzen drohten, konnten teilweise erneuert werden.

Vorrangig war dem Schulleiter jedoch eine Mauer hinter der Schule, da es bereits passiert ist, dass Männer Mädchen im Waschraum belästigt haben oder sie sogar mitnehmen wollten. Glücklicher Weise ist das nach Fertigstellung dieser Mauer nicht mehr vorgekommen.