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Rettet Berlins einziges Vogelschutzreservat!

Berlin, Deutschland

Rettet Berlins einziges Vogelschutzreservat!

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Die Horst-Ulrich-Hütte am Vogelschutzreservat Flughafensee Tegel ist wegen Vandalismus reparaturbedürftig. Die Hütte ist Dreh- und Angelpunkt der Natur- & Tierschutz-Aktivitäten des NABU Berlin vor Ort, die sonst nicht wie bisher weitergehen können.

A. Gürtler von NABU Berlin e.V.Nachricht schreiben

Die Horst-Ulrich-Hütte am einmaligen Vogelschutzreservat Flughafensee Tegel muss wegen Vandalismus vor dem Winter dringend repariert werden!
Sie ist Dreh- und Angelpunkt der mittlerweile 30jährigen Aktivitäten des NABU Berlin vor Ort. Hier lagern die Aktiven ihr Werkzeug und ihre Geräte, aber auch Ausstellungsmaterialien für interessierte Spaziergänger.
Damit das Innere der Hütte trocken und frostfrei über den Winter kommt, müssen Regenrinne und ein Fenster erneuert werden.
Helft uns, die Hütte wieder flott zu bekommen, damit die Informationen für Naturinteressierte und auch unsere Freiwilligen keine nassen Füße bekommen!

Schon seit Juni 1983 betreut der NABU durch die Arbeitsgruppe Vogelschutzreservat Flughafensee das Reservat im Rahmen eines Vertrages mit dem Land Berlin. Seither kartieren Freiwillige jährlich mit bis zu 10 Begehungen die Brutvogelreviere im Gebiet. Im Laufe der Jahre entstand die wohl älteste und zuverlässigste Datenreihe zu Brutvögeln in Berlin.
Neben den Kartierungen im Sommerhalbjahr betreibt die Gruppe Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit für das Vogelschutzreservat, das Winterhalbjahr ist komplett der Biotoppflege gewidmet. Neben Reparaturen und allgemeiner Pflege- und Aufräumarbeiten, liegt das Hauptaugenmerk auf der Förderung der seltenen Habitate wie Heide, Trockenrasen und Steilufer. Hochgerechnet sind bis zum 30jährigen Jubiläum der AG Vogelschutzreservat 25200 ehrenamtliche Arbeitsstunden zusammengekommen.
Der Flughafensee am Flughafen Tegel entstand in der Zeit bis 1978 durch den Abbau von Sand und Kies. Es handelt sich bei dem heutigen Naturparadies also um „Natur aus zweiter Hand".
Das Gebiet wurde nach Beendigung der Abbautätigkeiten eingezäunt und konnte sich zunächst ungestört entwickeln.
Die steilen Sandhänge und Uferbereiche wirken kahl und öde, doch der Eindruck täuscht: Viele spezialisierte Arten besiedeln genau diesen Lebensraum.
1980 wurden die Zäune von Badelustigen schwer beschädigt und teilweise vollständig zerstört. Tausende Besucher richteten in den ökologisch wertvollen Bereichen des Sees innerhalb von 2 Jahren so schlimme Schäden an, dass schnell etwas getan werden musste.
Zu Pfingsten 1982 wurde das Gelände des heutigen Vogelschutzreservates von Naturschützern besetzt.
Das Schutzkonzept, das die „Besetzer“ entwickelten und dem Senat übergaben, berücksichtigte neben einem Vogelschutzreservat auch weite Bereiche Badegebiet. Es bekam in der Öffentlichkeit breite Zustimmung! So ist ein Kompromiss zwischen Naturschutz und Naturnutzung erreicht worden, der bis heute erfolgreich praktiziert wird.
Das Schutzgebiet ist durch seine Abgeschlossenheit und seinen zahlreichen Lebensraumtypen Ruhezone und Brutgebiet vieler seltener und scheuer Vogelarten. Pro Jahr halten sich 134 verschiedene Vogelarten im Gebiet auf, 59 brüten dort - auch extrem bedrohte Arten wie die Zwergrohrdommel oder der schillernde Eisvogel.

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