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Reisen durchs Leben - mit und ohne Fahrschein!

Berlin, Deutschland

Reisen durchs Leben - mit und ohne Fahrschein!

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Wir benötigen Spenden für die tägliche Arbeit, vom Hygienartikel über Lebensmittel bis zur gesamten Ausstattung der Räume. Wir sind für jede kleinste Spende dankbar!

U. Czaika von Bahnhofsmission Berlin OstbahnhofNachricht schreiben

In Deutschland gibt es derzeit ca 100 Bahnhofsmissionen. Die Bahnhofsmission am Ostbahnhof ist die älteste und wurde 1894 gegründet. Der Bahnhof hieß damals „Schlesischer Bahnhof“, hier endeten die Züge aus den Ostgebieten Deutschlands. Viele junge Frauen aus Schlesien kamen nach Berlin in der Hoffnung, hier eine Arbeit zu finden und sich in der Großstadt ein neues Leben aufbauen zu können. Auf sich selbst gestellt gerieten sie oft in schwierige, teils gefahrvolle Lagen, wie z.B. Prostitution und Wohnungslosigkeit.
Couragierte Frauen der katholischen, evangelischen und der jüdischen Gemeinde überlegten, wie man den jungen Frauen am besten helfen könnte. Sie schafften Abhilfe in dem sie bei der Ankunft eines Zuges auf dem Bahnsteig waren und den jungen Frauen unter ihrer Obhut wirkliche Hilfe beim Start in das neue Leben gewährt wurde.
Das war – sozusagen- die Geburtsstunde der Bahnhofsmission.

Die Mitarbeiter/innen bieten ihre Hilfe grundsätzlich jedem Menschen anonym und kostenlos an und meist zu Tageszeiten, an denen andere soziale Hilfen nicht verfügbar sind. Das Hilfeangebot ist niederschwellig, für seine Nutzung sind weder bestimmte persönliche Voraussetzungen noch bestimmte Problemlagen erforderlich. 

Reisenden, die z.B. durch Verlust ihrer Fahrkarte, Diebstahl oder gesundheitliche Einschränkung in Schwierigkeiten geraten sind wird ebenso geholfen, wie Wohnungslosen, Süchtigen oder Menschen mit Migrationshintergrund. In den Räumen der Bahnhofsmission darf sich jeder aufhalten, eine Stärkung zu sich nehmen oder/und um ein Gespräch bitten. Die Beratung und Vermittlung in das Hilfenetz der Stadt ist eines unserer Anliegen.

Die täglichen Hilfeleistungen für die Gäste, die Ausstattung der Räume, sowie die nötigen Hilfsmittel für den laufenden Betrieb werden ausschließlich durch Spenden finanziert. Die technischen Geräte, wie z.B. Geschirrspüler, Wasserkocher, Kaffeemaschinen, etc laufen meist 9 Stunden – an 365 Tagen im Jahr. (Schließtage gibt es bei uns nicht.) Diese hohe Beanspruchung bringt leider frühen Verschleiß mit sich.
Durch Renovierungen und teilweise veränderte Nutzung der Räume benötigen wir momentan dringend zwei 2 neue Bürostühle, einen PC-Tisch, einen Schreibtisch, einen Drucker und diverses Zubehör für den Alltag im Büro.

Träger der Bahnhofsmissionen sind die kirchlichen Wohlfahrtsverbände, für die Bahnhofsmission am Ostbahnhof ist es IN VIA, Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit für das Erzbistum Berlin e.V.

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