In Gedenken an verstorbene obdachlose Menschen in Frankfurt
Bruder Michael Wies schrieb am 22.11.2023
An jedem 2. November im Jahr ist der Tag der verstorbenen Wohnungslosen.
Wer sich in Frankfurt mit Wohnungslosen- oder Obdachlosenhilfe beschäftigt und es einrichten kann, kommt dann zur Liebfrauenkirche. Die ökumenische Gedenkfeier des Arbeitskreises „Option für die Armen“ führten dieses Mal Pfarrer Dr. Olaf Lewerenz von der St. Katharinen Gemeinde und Br. Michael Wies OFMCap, Guardian des Kapuzinerklosters und Einrichtungsleiter des Franziskustreff gemeinsam.

120 Menschen hatten dafür auf den Kirchbänken Platz genommen.
Stadträtin Rosemarie Heilig, Mitarbeitende und Ehrenamtliche des Franziskustreffs und viele Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Hilfsinitiativen der Wohnungslosen- und Drogenhilfe. Sie kannten jene, derer gedacht wurde. Hatten sie ein Stück auf ihrem Weg begleitet - in den Tagesstätten, Beratungsstellen, Notunterkünften oder der Straßenambulanz. Sie wussten um die Schicksale und waren manchmal auch Vertraute, fast wie Familie.
Das tägliche Überleben auf der Straße fordert viel Kraft.
In den Reihen saßen auch Menschen, die selbst in schwierigen Lebenslagen stecken. Auf der Straße leben. Im Teufelskreis von Sucht, Armut und Not. Sie führt das tägliche Überleben zu den verschiedenen Hilfsangeboten im Frankfurter Stadtgebiet. Und einige morgens auch erst einmal zu unserem Frühstücksangebot mit Sozialberatung im Stadtzentrum von Frankfurt.
Obdachlose Menschen sterben häufig allein.
Der Kontakt zu Familie und Freunden ist oftmals schon viele Jahre abgerissen. Wer im Todesfall niemanden hat, der sich um seine Angelegenheiten kümmern kann, wird ohne Trauerfeier bestattet.
Wie tröstlich nun diese feierliche Atmosphäre in der Liebfrauenkirche ist.
Und wie schön, dass wir jedes Jahr an sie denken: An die unterschiedlichen Begegnungen mit ihnen im Leben. Manchmal kurz - manchmal länger. An Tiefe, an Nähe, an Einblicke in andere Leben. Manche haben Namen, manche gaben ihn nie preis. Manche waren alt, viele zu jung. Über 160 waren es in diesem Jahr; drei davon Gäste aus dem Franziskustreff.
Danke, dass auch ihr an der Seite der bedürftigen Gäste des Franziskustreffs seid.
Wer sich in Frankfurt mit Wohnungslosen- oder Obdachlosenhilfe beschäftigt und es einrichten kann, kommt dann zur Liebfrauenkirche. Die ökumenische Gedenkfeier des Arbeitskreises „Option für die Armen“ führten dieses Mal Pfarrer Dr. Olaf Lewerenz von der St. Katharinen Gemeinde und Br. Michael Wies OFMCap, Guardian des Kapuzinerklosters und Einrichtungsleiter des Franziskustreff gemeinsam.

120 Menschen hatten dafür auf den Kirchbänken Platz genommen.
Stadträtin Rosemarie Heilig, Mitarbeitende und Ehrenamtliche des Franziskustreffs und viele Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichsten Hilfsinitiativen der Wohnungslosen- und Drogenhilfe. Sie kannten jene, derer gedacht wurde. Hatten sie ein Stück auf ihrem Weg begleitet - in den Tagesstätten, Beratungsstellen, Notunterkünften oder der Straßenambulanz. Sie wussten um die Schicksale und waren manchmal auch Vertraute, fast wie Familie.
Das tägliche Überleben auf der Straße fordert viel Kraft.
In den Reihen saßen auch Menschen, die selbst in schwierigen Lebenslagen stecken. Auf der Straße leben. Im Teufelskreis von Sucht, Armut und Not. Sie führt das tägliche Überleben zu den verschiedenen Hilfsangeboten im Frankfurter Stadtgebiet. Und einige morgens auch erst einmal zu unserem Frühstücksangebot mit Sozialberatung im Stadtzentrum von Frankfurt.
Obdachlose Menschen sterben häufig allein.
Der Kontakt zu Familie und Freunden ist oftmals schon viele Jahre abgerissen. Wer im Todesfall niemanden hat, der sich um seine Angelegenheiten kümmern kann, wird ohne Trauerfeier bestattet.
Wie tröstlich nun diese feierliche Atmosphäre in der Liebfrauenkirche ist.
Und wie schön, dass wir jedes Jahr an sie denken: An die unterschiedlichen Begegnungen mit ihnen im Leben. Manchmal kurz - manchmal länger. An Tiefe, an Nähe, an Einblicke in andere Leben. Manche haben Namen, manche gaben ihn nie preis. Manche waren alt, viele zu jung. Über 160 waren es in diesem Jahr; drei davon Gäste aus dem Franziskustreff.
Danke, dass auch ihr an der Seite der bedürftigen Gäste des Franziskustreffs seid.
Danke für Deine Unterstützung.
