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Alison Anderson
Alison Anderson schrieb am 16.12.2025
Internationaler Einsatz für Überlebende: Paris, Stuttgart, Berlin, New York, Vatikan und BrüsselIm Bereich der internationalen Menschenrechtsarbeit für Überlebende möchten wir folgende Highlights aus diesem Jahr hervorheben:März 2025 - Internationaler Frauentag in Paris
Anlässlich des Weltfrauentags hielt Nadia im französischen Außenministerium die Eröffnung-Keynote zum Start von Frankreichs Internationaler Strategie für feministische Außenpolitik. Sie würdigte weltweit mutige Frauenrechtsverteidigerinnen und erinnerte zugleich an Frauen, deren Stimmen noch immer ungehört bleiben. Nadia’s Initiative bekräftigte ihr Engagement, diese Stimmen zu stärken.April 2025 - Fair Handeln Messe Stuttgart
Auf der Fair Handeln Messe unterstrich Nadia gemeinsam mit Partnern aus Baden-Württemberg die langjährige Zusammenarbeit zur Unterstützung jesidischer Gemeinden im Nordirak. Sie sprach über aktuelle Herausforderungen, darunter weiterhin vermisste jesidische Frauen und drohende Abschiebungen, und betonte gemeinsam mit Expertinnen und Experten sowie politischen Entscheidungsträgern die Bedeutung humanitärer Unterstützung und Familienzusammenführung.Juni 2025 - DNA-Analyse-Kampagne in DeutschlandEin wichtiger Schritt, um noch mehr Opfern des Völkermordes eine Bestattung in Würde zu ermöglichen, sind Identifizierungsmaßnahmen. Hierzu fand im Juni eine großangelegte DNA-Analyse-Kampagne in Deutschland statt, in Zusammenarbeit mit Nadia’s Initiative und der International Commission on Missing Persons (ICMP). Eine irakische Forensikdelegation, bestehend aus Expertinnen und Experten der Abteilung für Rechtsmedizin und der Direktion für Schutz und Angelegenheiten von Massengräbern gelang es über 304 Blutproben von jesidischen Familien aus Deutschland und Frankreich zu entnehmen. Dieser Erfolg bedeutet eine erhebliche Erweiterung der nationalen Gen-Datenbank und verbessert die Möglichkeiten zum Abgleich der gesammelten DNA mit den weiterhin aus Massengräbern geborgenen Verstorbenen erheblich.Juli 2025 - Weltflüchtlingstag in Berlin Gemeinsam mit dem UNHCR richtete Nadia’s Initiative eine eindrucksvolle Veranstaltung zum Weltflüchtlingstag aus. In einer Podiumsdiskussion mit Oleksandra Matviichuk und Khalida Popal standen die Erfahrungen und die Führungsrolle Geflüchteter im Mittelpunkt. Musikalische Beiträge und eine Fotoausstellung rundeten das Event ab und erinnerten daran, die Rechte und die Zukunft von Flüchtlingen weltweit zu schützen.September 2025 - Welttreffen für menschliche Geschwisterlichkeit im Vatikan
Beim globalen Treffen für menschliche Geschwisterlichkeit im Vatikan traf Nadia internationale Führungspersönlichkeiten sowie Papst Leo XIV. In Diskussionsformaten – u.a. zur Ernährungssicherheit – betonte sie die Verantwortung jeder einzelnen Person für Frieden, Würde und Gerechtigkeit. Ihre Botschaft: Geschwisterlichkeit entsteht durch gemeinsames Handeln.September 2025 - UN-Generalversammlung in New York
Zum Auftakt der hochrangigen Woche der UN-Generalversammlung erinnerte Nadia anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Pekinger Erklärung daran, dass Fortschritte nur durch konkretes Handeln erzielt werden. Sie forderte mehr Finanzierung für Frauenorganisationen, eine verbindliche Beteiligung von Frauen an Friedensprozessen und konsequente Rechenschaft für Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Ihr Appell: Die nächste Generation braucht echte Gleichberechtigung, nicht neue Versprechen.November 2025 - Verurteilung eines belgischen Staatsbürgers wegen Völkermord an den Jesidinnen und Jesiden sowie Verbrechen gegen die MenschlichkeitDer Prozess gegen den belgischen Staatsbürger Sammy Djedou ist abgeschlossen. Er wurde am 6. November in Brüssel wegen Völkermordes an der jesidischen Gemeinschaft sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt. Grundlage waren die Aussagen mehrerer jesidischer Frauen, die während ihrer Gefangenschaft schwerste Gewalt erlitten hatten.Nadia’s Initiative begleitete das Verfahren eng und unterstützte Ermittler, Staatsanwaltschaft und Zeuginnen und Zeugen vor Ort. In ihrer Zeuginnenaussage als Expertin betonte Nadia Murad die Verantwortung der Staaten, IS-Verbrechen konsequent zu ahnden. Das Urteil ist ein Meilenstein für internationale Gerechtigkeit und erinnert an die moralische Pflicht Europas, jesidische Überlebende zu schützen und den Wiederaufbau ihrer Gemeinschaft zu unterstützen.Nadia’s Initiative bleibt engagiert, Überlebende zu stärken und Rechenschaft für die Gräueltaten des IS einzufordern. Mehr Informationen zum Fall finden Sie auf unserer Webseite hier und hier