Deutschlands größte Spendenplattform

Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

Was will ich werden - Berufsradio von Jugendlichen

Speyer, Deutschland

Was will ich werden - Berufsradio von Jugendlichen

Fill 100x100 default

Benachteiligte Jugendliche machen ihr eigenes Radio. Sie stellen attraktive Berufe vor, die für sie und andere eine berufliche Perspektive bieten. Wir fördern so den nachhaltigen Einstieg in den Beruf und verhindern ein Abrutschen in den Niedriglohn.

A. Scherer von CoLab gGmbHNachricht schreiben

Eine gute Ausbildung ist wichtig, will man später im Berufsleben nachhaltig erfolgreich sein und ein ordentliches Gehalt verdienen. Doch tut sich hier eine Schere auf, Jugendliche aus sozial schwachen Verhältnissen, mit Migrationshintergrund oder bildungsfernem Milieu werden von Angeboten der beruflichen Orientierung kaum oder überhaupt nicht erreicht. Als Folge kümmern sie sich nicht um ihre berufliche Zukunft, welchen Beruf sie lernen wollen. Die Gefahr als ungelernte Hilfskraft im Niedriglohnsektor zu landen ist groß.

Dies wollen wir mit dem Projekt „Was will ich werden – Berufsradio von Jugendlichen“ verhindern. Wir gehen neue Wege bei der Berufsorientierung, wir nutzen ein Medium, das unsere Zielgruppe anspricht und begeistert: Radio.

Wöchentlich treffen sich die Radiogruppen und basteln an ihren Jobportraits für ihr Radio. Sie suchen nach interessanten Berufen, die auch ein Haupt- oder Realschüler lernen kann. Sie fragen bei Betrieben nach, die diese ausbilden, ob sie zu einem Gespräch mit Auszubildenden und Ausbilder vorbei kommen können. Bei einer Zusage, was meist der Fall ist, kommen sie mit ihrem Equipment, einem Reportergerät vorbei und führen die Interviews.

Andere Teilnehmer erstellen Sendepläne und tragen Musiktitel zusammen, die in den Sendungen gespielt werden. Im Studio nehmen die technisch Versierten Interviews mit Teilnehmern auf, die vorstellen, was sie an den jeweiligen Berufen gut finden, warum sie diese gerne lernen möchten. Menschen, die gerne vor dem Mikrofon stehen, sprechen den Moderationstext ein.

Jugendliche mit Interesse an Tonbearbeitung schneiden die Interviews und mischen sie sendefähig ab. Andere basteln ein Intro. Die Grafiker unter ihnen entwickeln ein Logo und gestalten die Webseite der Radiogruppe auf der Radioplattform edura.fm.

Alle sind begeistert dabei, sie haben jetzt ihren eigenen kleinen Radiosender. Mitschüler und Freunde sowie Bekannte oder Kumpels beneiden sie. Das wiederum ist gut für das Selbstvertrauen der jungen Radiomacher, denen in der Vergangenheit nicht so viel zugetraut wurde. Meist hörten sie nur, dass aus ihnen eh nichts werde, Hartz IV oder Leiharbeit zu „Hungerlohn“ vorprogrammiert sei.

Die Radiogruppen werden von erfahrenen Medienpädagogen angeleitet, sie bestehen aus etwa zehn Mitgliedern. Nach etwa drei Monaten haben die Gruppen bis zu sechs Berufe für ihr Radio aufbereitet. Nicht nur die Macher haben etwas davon, auch die Zuhörer profitieren und erhalten eine ansprechende Möglichkeit, Berufe kennenzulernen.

Um dieses Angebot aufrecht zu halten, sind wir auf Spenden angewiesen. Sie werden für hauptamtliches Personal und Radiotechnik eingesetzt. Sie können auch im Projekt mitarbeiten, Aufgaben sind Anleitung einer Radio-AG, Erfahrungen in der Jugendarbeit sind hilfreich.

Bitte unterstützen Sie unser Projekt!

Neugierig? Mehr Informationen unter www.colab.de/seiten/?no=99

Hilf mit, das Projekt zu verbreiten