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Andrej der Hundebruder

Nun hat schon die 2. Adventswoche angefangen und ich zusammen mit meiner Katze Rosi wünsche Euch allen eine gesegnete und besinnliche Zeit. 



Heute möchte ich wieder eine Geschichte erzählen. Ihr erwartet wohl eine Geschichte übere eine Katze oder über einen Hund. Aber ich möchte heute über einen Menschen erzählen, über meinen Helfer Andrej.



Er ist nun 37 Jahre alt. 11 Davon hat er hinter den Kraten verbracht. Nun freut er sich sehr, dass er schon 5 Jahre lang ununterbrochen frei ist.
Er ist in einer stark trinkenden Familie zur Welt gekommen. Die beiden Eltern tranken viel. Es gab 4 Söhne in der Familie, die weder genug Essen noch Kleider von den Eltern bekommen konnten. Wenn der Vater betrunken war, und das war er eigentich jeden Tag, hat er seine Frau und Kinder geschlagen. Mit 9 Jahren hat Andrej angefangen, zu stehlen, um sich Kleider und Schuhe zu kaufen. Das führte dazu, dass er mit 17 das erste Mal ins Gefängnis musste. Er kam raus, aber dann ganz schnell weider zurück. So dauerte das mehrere Jahre. Als er 2015 wieder raus kam, hat einer seiner Freune ihn mit zu mir ins Tierheim genommen. Ich brauchte Hilfe solcher Menschen. Ich bringe jeden Tag schwere Eimer mit Essensresten und muss sie dann tragen. Nach 10 Jahren hatte ich Schmerzen im Rücken und ihn den Schultern. Und solche Menschen haben Eimer getragen. Es war eine Erleichterung für mich. Und ich kaufte ihnen auch Lebensmittel und Zigaretten. und sie freuen sich auch immer, wenn sie den armen Tieren helfen können. 

Andrej hat sofort angefangen, Tiere zu fotograferen, Vermittlung für sie zu suchen. Aber seine Bekannten können leider nicht einmal für sich selber sorgen. Wie kann man ihnen einen Hund oder eine Katze anvertrauen. Ich sage solchen Menschen oft: ich gebe dir kein Tier, weil du dich für dich selber nicht kümmern kannst. Aber wenn du Tiere liebst, kannst du jederzeit kommen und mit Hunden oder Katzen Zeit verbringen. Das machen sie auch gern.



Mit der Zeit ist es dazu gekommen. dass Andrej in einem Häuschen im TH lebt und für 20 Hunde Tag und Nacht sorgt. 







 Er räumt nicht nur auf, er liebt diese Hunde mit dem ganzen Herzen. Ich habe mehrmals gehört, dass er Hunde Brüder nennt. Ich habe mal gehört, als ich Andrej mit in die Stadt genommen habe, wie er dem alten Hassan sagte: Entschuldige, Bruder, ich muss weg. Ich komme bald zurück und wir gehen Gassi.



Eine besondere Wende kam in sein Leben, als ich eine ganze Gruppe von Kawkasskaja Owtscharkas aufnehmen musste. Ihre Besitzer, bekannte Hundezüchter der Stadt, sind tragisch ums Leben gekommen. und die Freunde der Familie wollten alte Hunde alle umbringen, weil niemand sie nehen würde, sie können keine Welpen mehr kriegen und deshalb kein Geld den Bestizern bringen. Dann hat man mich gebeten und ich habe alle aufgenommen. Andrej hat sich in diese Riesenhunde einfach verliebt.





Er macht das, weil er diese Hunde liebt. Und diese Liebe treibt ihn dazu, sein Leben für seine Geliebten zu ändern. Ich habe schon paar Mal gehört, wie Andrrej seinen Freunden aus dem alten Leben antwortet, wenn sie ihn einladen, etwas kriminelles zu tun. Da sagt er ab. Er meint, wenn er wieder hinter die Kraten kommt, verliert er seine Hunde. 

ch habe gemerkt, wie hingegeben er ist, und habe ihm empfohlen, den Kinologiekurs, den ich selber noch 2005 gemacht habe, zu machen. So hat er auch gemacht. Das war nicht leicht. Dieser Mensch passt nicht in normlae menschliche Gesellschaft. Die Mitstudenten waren zu ihm nicht gut. Manchmal hat er sogar geweint, weil er sich von ihnen verstossen fühlte. Er passte einfach nicht. Aber er hat das geschafft. Im Juni 2020 hat er sein Zeugnis mit ausgezeicheten Noten bekommen.



Das Leben geht weister. Heute ist Andrej im TH zusammen mit den Hunden, die er über alles liebt. die sein Leben verändert haben.