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Finanziert Wasser spenden - Trinkwasserversorgung in Kato, Ghana

Ein Projekt von Technik ohne Grenzen e.V.
in Kato, Berekum, Ghana

In diesem Projekt realisiert Technik ohne Grenzen e.V. ein simples, durchdachtes und nachhaltiges Trinkwassersystem, wodurch für ca. 15.000 Menschen in Kato eine menschengerechte Trinkwasserversorgung erreicht werden kann.

J. Schlund
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Über das Projekt

Die Trinkwasserversorgung stellt ein grundlegendes Problem in Entwicklungsländern dar. Bedingt wird die Trinkwasserproblematik durch die Verschmutzung von Wasser durch Müll, der unsachgemäß entsorgt wird und durch fehlendes Bewusstsein zum Thema Wasserverschmutzung. Da allgemein oft Wasserknappheit herrscht, müssen die Menschen kontaminiertes Wasser trinken.

Kato ist eine relativ arme Gemeinde im Landesinneren Ghanas mit etwa 15.000 Einwohnern. Dort besteht Handlungsbedarf, da es vor allem in der Trockenzeit nicht genügend Wasser gibt und die Wasserqualität mangelhaft ist. Außerdem gibt es hier, wie im größten Teil Ghanas ein Müllproblem. Im Oktober wurde der erste Realisierungsabschnitt des Projektes verwirklicht und dabei genau an diesen beiden Themen gearbeitet.

Ziel war zunächst die bestehende Infrastruktur zur Wasserversorgung zu nutzen und zu verbessern. In Kato gibt es insgesamt sechs Bohrlöcher, drei davon sind bereits 30 Jahre alt. Bohrlöcher „altern“ mit der Zeit, es sammeln sich Schmutz und schädliche Bakterien in der Filterzone. Ein Wassertest von Technik ohne Grenzen hatte im vergangenen Jahr ergeben, dass das Wasser aus den Bohrlöchern mit Bakterien kontaminiert ist. Eines dieser alten Bohrlöcher wurde jetzt mit einem professionellen Brunnenreinigungsmittel erneuert und wieder keimfrei gemacht. Nach Bestätigung der Effektivität des Verfahrens durch Wassertests wird TeoG das Verfahren auf weitere der Bohrlöcher anwenden.

Um auch den Wassermangel bekämpfen zu können bereitete das dreiköpfige Team den Bau von neuen Brunnen mit elektrischer Pumpe und Hochtanks an Schulen der Gemeinde für den nächsten Realisierungsabschnitt (März 2014) vor. Die Vorteile an diesem Konzept sind, dass die Schulkinder im gesamten Jahr genügend Trinkwasser bekommen ohne weit laufen und selbst pumpen zu müssen und dass das Versorgungssystem unabhängig vom oft ausfallenden Stromnetz ist. Durch die Zwischenspeicherung im Hochtank fließt das Wasser durch die Schwerkraft auch ohne Elektrizität aus der Leitung. Sobald wieder Strom zur Verfügung steht wird der Tank wieder befüllt.

Obwohl das Projekt im Wesentlichen ein Wasserprojekt ist wuird auch am Thema Müll gearbeitet. Der Müll ist schließlich die Ursache einer schlechten Wasserqualität und gehört im Rahmen eines ganzheitlichen, nachhaltigen Wasserprojektes dazu. Im nächsten Realisierungsabschnitt möchte TeoG an den Schulen in Kato ein System zu Plastikrecycling einführen und Mülleimer zur Verfügung stellen. Das Team hat bereits Schulungen über die Auswirkungen von Müll auf die Umwelt und Wasserqualität sowie den richtigen Umgang mit Müll gehalten.

„Wasser und sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht“, heißt es laut UN Resolution 64/292, die am 28. Juli 2010 beschlossen wurde.

Helfen Sie uns bitte, die Kosten unseres Projekts zu decken. Wir freuen uns über jede finanzielle Unterstützung, damit in Zukunft die Gesundheit der Menschen in Kato durch sauberes Trinkwasser bewahrt wird.