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AID the FUTURE

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HIV/AIDS Prävention durch künstlerische und theaterpädagogische Arbeit mit Jugendlichen in Südafrika.

E. Wegerif von Culture for Development e. V.Nachricht schreiben

Amanda gehört zu den 100 000 afrikanischen Teenagern in Südafrika, die während ihrer Pubertät in einer Welt zurecht kommen müssen, in welcher Vergewaltigung, Drogen, Gefahr einer HIV Infektion, Verbrechen und Teenager- Schwangerschaften sowie der Verlust der Eltern durch AIDS an der Tagesordnung sind.
AID the FUTURE ist eine neue, kreative Initiative, die einer Gruppe junger TeilnehmerInnen Möglichkeiten an die Hand gibt, um in eigenen Worten eine Bühnenproduktion zu erschaffen. Diese gibt ein Bild von ihren traumatischen Lebensumständen sowie von ihrer Entschlossenheit, nicht in diesem sozialen Sumpf zu versinken. Die Inszenierungen werden vor anderen Jugendlichen aufgeführt und gipfeln darin, dass Akteure und Publikum gemeinsam eine moralische Grundhaltung und damit einen Schutzschild ihrer Integrität entwickeln.
„In den elf Jahren meiner Beteiligung an HIV Programmen habe ich noch kein kraftvolleres Werkzeug gesehen um die Missstände ihres Lebensumfeldes anzugehen. Es ist wesentlich hilfreicher die Jugendlichen einzubeziehen und ihre eigene Entwicklung mitgestalten zu lassen, als ihnen bloß zu sagen „tu dies und tu das nicht“ was kaum Einfluss auf ihr Leben haben wird.“ (Nkosinati Timbiliti)
Der soziale Sumpf:
• 30 % aller Mädchen und jungen Frauen unter 18 sind Opfer von Vergewaltigung
• 13,7 % aller Jugendlichen zwischen 15 und 19 sind HIV positiv
• es gibt 1,9 Millionen AIDS Waisen in Südafrika
• 94 000 Schulmädchen sind 2011 schwanger geworden
• 37% der Männer in der Provinz Gauteng geben zu, dass sie mindestens eine Frau vergewaltigt haben
• Schülerinnen verkaufen sich an Männer um Schulgeld, Bücher und Schuluniform zu bezahlen
• Unter Männern ist der Irrglaube verbreitet, dass Sex mit einer Jungfrau sie von HIV/AIDS heilen könne
Youth Aid Guild ist ein innovativer Ansatz, der jeweils bis zu 1500 Jugendliche erreichen kann
I. Jedes Projekt ist eine eigenständige künstlerische Theaterkampagne über einen Zeitraum von drei Wochen.
II. Eine freiwillige Gruppe von 12 bis 14 SchülerInnen entwickelt mit eigenen Worten und Geschichten ein Bühnenstück.
III. Dieses wird an 5 weiterführenden Schulen in der Region aufgeführt, gefolgt von einer intensiven und konstruktiven Diskussion zwischen den jugendlichen Akteuren und Zuschauern über die aktuellen Themen
IV. Allen Teilnehmern – Zuschauern wie Akteuren – wird qualifizierte, vertrauliche und individuelle Beratung angeboten
Nach dem ersten Projekt äußerte sich der Leiter der Diskussion (die auf Xhosa stattfand) mit den Worten: „Es ist so deutlich, dass bisher niemand daran gedacht hat die Mittel des Theaters zu nutzen. Dieses Projekt ist eine so gute Idee, da es junge Menschen in die Lage versetzt offen über sich selbst, ihre Herausforderungen und sexuellen Neigungen zu sprechen und diese Themen anzugehen.“

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