Beendet LIGHTER THAN ORANGE-The Legacy of Dioxin in Vietnam, Dok-Film

Berlin, Vietnam

Beendet LIGHTER THAN ORANGE-The Legacy of Dioxin in Vietnam, Dok-Film

Fill 100x100 original 2012 betterplace passbild matthias leupold andrej glusgold 2010

Interviews mit vietnamesische Veteranen und Kindern, die an gesundheitlichen Folgeschäden des Einsatzes von Agent Orange im Vietnamkrieg leiden. Für zwei Kinder dieser Veteranen soll eine zukünftige dauerhafte Unterbringung geschaffen werden.

M. Leupold von M. LeupoldNachricht schreiben

Für die Postproduktion des Dokumentarfilmes werden noch 12.210 Euro benötigt.
Produktionsstand: Es liegen 70 min, geschnitten und untertitelt vor. Sprachen: DE, EN, FR, VN
URL http://lighterthanorange.com
Trailer: https://vimeo.com/71887538

Zahlreiche Sponsoren haben Mittel für die Aufnahmearbeiten in Vietnam und den Schnitt des Teasers gespendet. Vielen Dank an: Dorf der Freundschaft e.V., Hamburger Stiftung Asienbrücke, Berliner Technische Kunsthochschule, Umverteilen!, Freiberger Lebensmittel GmbH, Vereinigung Schweiz-Vietnam VSV sowie private Förderer.
***
Von 1961-71 wurden im Rahmen der Operation „Ranch Hand“ mehr als 80 Mio. Liter dioxinhaltiger Herbizide wie Agent Orange von der US-Luftwaffe über Vietnam versprüht, um freie Schussfelder und eine Unterbrechung des Ho-Chi-Minh-Pfades zu erreichen.
Nach dem Krieg kehren die vietnamesischen Soldaten 1975 heim und gründen Familien. Es werden vermehrt Fehl- und Totogeburten registriert. Kinder leiden an Behinderungen. Untersuchungen ergeben: Die Soldaten brachten aus dem Krieg eine Erbgutveränderungen mit, die zur sprunghaften Erhöhung der Wahrscheinlichkeit vieler schwerer Erkrankungen führt. In Studien wird von über vier Mio. Fällen gesprochen. Es erkranken nach wie vor viele Menschen aller Altersstufen schwer. Der erschütternde Bezug zu Deutschland: Ein Herbizidwerk bei Hamburg produzierte auf Anfrage 720 Tonnen Trichlorphenolatlauge, als 1967 der Bedarf der US-Armee nicht mehr gedeckt werden konnte.
Das Filmteam besuchte im März das „Dorf der Freundschaft“ bei Hanoi, welches sich um die Betreuung der Agent-Orange-Opfer bemüht, und interviewte hier ehemalige vietnamesische, US-Soldaten und Jugendliche.
Dieser Dokumentarfilm soll die Aufklärung historischer Zusammenhänge fortführen: sowohl die verstärkte Dekontamination der Böden und Gewässer von Giftstoffen als auch die medizinische Versorgung der schwer Erkrankten müssen vorangetrieben werden.
Dieser Film wird insbesondere dazu beitragen, eine dauerhafte Unterbringung für zwei der Opfer zu finanzieren, wenn deren Eltern (über 70 Jahre alt) nicht mehr in der Lage sind, ihre Kinder zu pflegen:
Nga ist ein 17 jähriges behindertes Mädchen, deren Mutter Nuc zwölf Kinder während oder kurz nach der Geburt verlor. Im Film berichtet der Vater Diu. Er vertraute dem Filmteam seine größte Sorge an: Was wird aus unserer Tochter, wenn wir einmal nicht mehr sind?
Men zeichnete gern und ging bis zur 9. Klasse in die Schule. 1997 verlor sie plötzlich und dauerhaft ihr Gedächtnis. Seitdem lebt Men–nunmehr seit 14 Jahren–bei ihrer Familie, ihrem Vater Hung und seiner Frau, in der Küche liegend und wird mühselig umsorgt.

Letzte Arbeitsschritte:
Ton:
- Sounddesign
- Tonmischung (5.1 / 3.0 / / Stereo)
- 25 auf 24 b/s pitch

Bild:
- Farbkorrektur
- Untertitel als extra File mit einem Untertitel-Programm erstellt.

Ton & Bild:
- DCP Mastering