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Wir feiern 5 Jahre Regensburg mit einem neuem Angebot, die pränatale Begleitung.

Thomas  Ballhoff
Thomas Ballhoff schrieb am 23.10.2026

fünf Jahre ist es her, dass die Deutschen Kinderhospiz Dienste nach ihren Anfängen in Dortmund und Bochum auch in Regensburg mit einem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst an den Start gegangen sind. In Regensburg, Niederbayern und der Oberpfalz leben mehr als 400 Kinder und Jugendliche mit einer sogenannten lebensverkürzenden Erkrankung. Das bedeutet: Sie sind so schwer krank, dass sie möglicherweise sterben, bevor sie die Chance haben, erwachsen zu werden. Innerhalb von fünf Jahren ist es dem engagierten Team um die Koordinator*innen Sabine und Eugen Daser gelungen, einige der betroffenen Familien zu erreichen und sie umfangreich und auf ihre Bedürfnisse abgestimmt zu begleiten. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Regensburg konnte in fünf Jahren jede Menge bewegen, gestalten und vor allem netzwerken.

Die Deutschen Kinderhospiz Dienste blicken gemeinsam mit Bärenbotschafter Hope auf Geschichten von und mit den betroffenen und begleiteten Familien, auf zahlreiche Veranstaltungen und wundervolle Spendenaktionen, auf viele Erfahrungen und viel Freude, aber natürlich auch auf traurige Momente.


©pixabay.com | Symbolbild

Und: Sie schreiben die kinderhospizliche Erfolgsgeschichte in Regensburg fort – mit immer neuen Ideen, Angeboten, Möglichkeiten. Als erster Standort unter dem Dach der Deutschen Kinderhospiz Dienste gibt es in Regensburg jetzt die Möglichkeit der pränatalen Begleitung von Familien, die schon während der Schwangerschaft erfahren, dass ihr Baby schwerkrank sein wird. Dabei werden die Familien von einer erfahrenen Koordinatorin in einer Zeit begleitet, die durch Angst und Unsicherheit geprägt ist und in der sich die werdenden Eltern möglicherweise schon von ihrem Kind verabschieden und dessen Bestattung planen müssen oder sich Trauerangebote suchen möchten.

Koordinatorin Veronika Maierhofer ist zuständig für die pränatale Begleitung und bringt viel Erfahrung mit, denn sie arbeitete bereits als Akut- und Trauerbegleiterin in diesem sensiblen Bereich und mit betroffenen Familien. Mit einem eigens entwickelten Flyer hat sie mit der Netzwerkarbeit in Regensburg begonnen. Wertvolle Kontakte gibt es unter anderem bereits zur Klinik St. Hedwig, die das größte Perinatalzentrum in Bayern darstellt und zugleich Frauen-Universitätsklinik in Regensburg ist. 

Unseren Flyer findest du hier: