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Ideenwerkstatt von morgen (Bildungsagenten)

68167 Mannheim, Deutschland

Tag der Ideen am Workshopfestival in Ilmenau

Helmut W.
Helmut W. schrieb am 01.10.2014

Der letzte Tag des Workshopfestivals in Ilmenau an dem Lindenberg-Gymnasium im Juli 2014 sollte den Blick der Schüler*innen nach vorne richten. Denn was hat das Erfahrene und Gelernte für einen Wert, wenn nicht die Frage angeregt  wird: was können wir jetzt tun? Wie und wo können wir diese Impulse in unserem Leben umsetzen? So wurde der Mittwoch zum „Tag der Ideen“

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Ein „Tag der Ideen“ ist eine besondere Form der Zukunftsgestaltung bei dem an einem Tag junge Menschen mit erfahrenen und mutigen Menschen in ein Gespräch kommen und alle gemeinsam versuchen, Zukunft zu gestalten.

Wir danken herzlich für die Unterstützung durch Ideen³ e.V. für die Durchführung!

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Der Tag begann mit einem gemeinsamen Start zur Auflockerung, bei dem sich alle ungewöhnliche bewegen konnten.


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Tagesüberblick: der bunte Ablauf durch einen Tag der Ideen mit  Kreativem Anfang, Impulsvorträgen und Open-Space


Gemeinsam Zukunftsvisionen gestalten

Den ersten Teil des Morgens nutzen wir, um mit Schüler*innen in einem malerischen Kunstprojekt die gemeinsame Gestaltung von Zukunftsvisionen zu veranschaulichen.

Dafür teilten wir uns in kleinere Gruppen auf und dort bekam jeder Schüler genau eine Farbe. Mit der Leitfrage, wie stellen wir uns unsere ideale Welt in einigen Jahrzehnten vor, durfte man nun  frei einen Teil des großen Plakates bemalen.

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Allerdings wurden nach einer Weile immer wieder Plätze gewechselt. Genauso wie bei unserer Zukunft, sollte versucht werden darauf zu achten, was andere begonnen hatten, dies weiter zu entwickeln und nicht zu zerstören als auch darauf zu achten, dass man selbst mit der Vision glücklich war.
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Die Schüler*innen malten in kleinen Gruppen in denen jeder nur eine Farbe zur Verfügung hatte, die Welt in der sie 2030 leben wollen.


So dass am Ende jeder an jedem Teil des Plakates und des darauf entstehenden Bildes seinen Teil mit seiner Farbe eingebracht hatte. Auch wenn dieser manchmal so scheinbar unbedeutend gewesen war, so war doch ein gemeinsames, buntes und einzigartiges Werk entstanden – analog zu unserer Zukunft, die sich aus bunten, individuellen, einzigartigen aber gestaltbaren Momenten der Gegenwart speist. 

Impulsvorträge
Im Anschluss gab es in zwei Blöcken jeweils 3 verschiedene Impulsvorträge für die Schüler zur Auswahl. Hier wollten wir Menschen und Projekte zu Wort kommen lassen, welche Zukunft bereits aktiv gestalten, indem sie Ideen bereits in kleineren oder großen Taten umgesetzt haben. Hierbei konnten Anregungen für eigene Impulse mitgenommen werden.

Vorgestellt haben sich:

  • Die biologisch-dynamische Wüstenfarm „Sekem“ aus Ägypten (Bruno Sandkühler, Stuttgart)
  • Die Sozialhelden aus Berlin mit ihrer Wheelmap für Rollstuhlfahrer (Andi Weiland, Berlin)
  • Die Solarinitiative aus Ilmenau (Maria Illing, TU-Ilmenau)
  • Der Energie- und Umweltpark aus Ilmenau
  • Die Schülerinitiative „Funkenflug“, wo jährlich Schüler von Freiburg nach Berlin wandern auf der suche nach neuen Impulsen für unser Bildungssystem (Emil Allmenröder, Nürtingen)
  • Die Ingenieure ohne Grenzen aus Ilmenau, die durch technische Unterstützung Menschen und entwicklungspolitischen Projekten helfen. (Studenten aus Ilmenau)
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Maria Illing
stellt die Solarinitiative aus Ilmenau vor

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Herr Sandkühler stellte als Langjähriger Freund von Sekem die ägyptische Initiative den Schülern vor.

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Andi Weiland von den Sozialhelden aus Berlin begeisterte Schüler mit der „Wheelmap“ am Tag der Ideen.

Sehr berührend waren dabei unter anderem der Vortrag und die daraus entstehenden Diskussionsrunden (im Open Space) zu dem Thema Schule. Emil hatte als Beteiligter der „Funkenflug-Idee“ erzählt, wie immer mehr Schülern ganz grundsätzliche Fragen zu unserem Schul- und Bildungssystem durch den Kopf gehen und sie diese Fragen mit ihrer „Funkenflug-Wanderung“ deutschlandweit in Schulen und Unis tragen: „Warum gehen wir denn eigentlich in die Schule? Was und wofür lernen wir da eigentlich? Und wie würde eine Schule aussehen, in welcher man lernen könnte, was man wirklich gerne lernen wollte?“ Auch in Ilmenau stießen diese Fragen bei den Schülern auf Resonanz und regten nachdenkliche Diskussionen an.

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