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Ideenwerkstatt von morgen (Bildungsagenten)

Tag der Ideen am Workshopfestival in Ilmenau

Helmut W.
Helmut W. schrieb am 01.10.2014

Der letzte Tag des Workshopfestivals in Ilmenau an dem Lindenberg-Gymnasium im Juli 2014 sollte den Blick der Schüler*innen nach vorne
richten. Denn was hat das Erfahrene und Gelernte für einen Wert, wenn nicht die
Frage angeregt  wird: was können wir
jetzt tun? Wie und wo können wir diese Impulse in unserem Leben umsetzen? So
wurde der Mittwoch zum „Tag der Ideen“


























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Ein „Tag der Ideen“ ist eine
besondere Form der Zukunftsgestaltung bei dem an einem Tag junge Menschen mit
erfahrenen und mutigen Menschen in ein Gespräch kommen und alle gemeinsam
versuchen, Zukunft zu gestalten.



Wir danken herzlich
für die Unterstützung durch Ideen³ e.V. für die Durchführung!



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Der Tag begann mit einem gemeinsamen Start zur
Auflockerung, bei dem sich alle ungewöhnliche bewegen konnten.




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Tagesüberblick: der bunte Ablauf durch einen Tag der Ideen mit  Kreativem Anfang, Impulsvorträgen und
Open-Space





Gemeinsam Zukunftsvisionen gestalten

























Den ersten Teil des Morgens nutzen wir, um mit Schüler*innen in einem
malerischen Kunstprojekt die gemeinsame Gestaltung von Zukunftsvisionen zu
veranschaulichen.



Dafür teilten wir uns in kleinere Gruppen auf und dort bekam jeder
Schüler genau eine Farbe. Mit der Leitfrage, wie stellen wir uns unsere ideale
Welt in einigen Jahrzehnten vor, durfte man nun 
frei einen Teil des großen Plakates bemalen.



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Allerdings wurden nach einer Weile immer wieder Plätze gewechselt.
Genauso wie bei unserer Zukunft, sollte versucht werden darauf zu achten, was
andere begonnen hatten, dies weiter zu entwickeln und nicht zu zerstören als
auch darauf zu achten, dass man selbst mit der Vision glücklich war.


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Die Schüler*innen malten in kleinen Gruppen in denen
jeder nur eine Farbe zur Verfügung hatte, die Welt in der sie 2030 leben
wollen.




So dass am Ende jeder an jedem Teil des Plakates und des darauf entstehenden
Bildes seinen Teil mit seiner Farbe eingebracht hatte. Auch wenn dieser
manchmal so scheinbar unbedeutend gewesen war, so war doch ein gemeinsames,
buntes und einzigartiges Werk entstanden – analog zu unserer Zukunft, die sich
aus bunten, individuellen, einzigartigen aber gestaltbaren Momenten der
Gegenwart speist. 





Impulsvorträge


Im Anschluss gab es in zwei Blöcken jeweils 3 verschiedene
Impulsvorträge für die Schüler zur Auswahl. Hier wollten wir Menschen und
Projekte zu Wort kommen lassen, welche Zukunft bereits aktiv gestalten, indem
sie Ideen bereits in kleineren oder großen Taten umgesetzt haben. Hierbei
konnten Anregungen für eigene Impulse mitgenommen werden.

Vorgestellt haben sich:




  • Die
    biologisch-dynamische Wüstenfarm „Sekem“
    aus Ägypten (Bruno Sandkühler, Stuttgart)

  • Die Sozialhelden aus Berlin mit ihrer Wheelmap für Rollstuhlfahrer (Andi
    Weiland, Berlin)

  • Die Solarinitiative aus Ilmenau (Maria
    Illing, TU-Ilmenau)

  • Der Energie- und Umweltpark aus Ilmenau

  • Die
    Schülerinitiative „Funkenflug“, wo
    jährlich Schüler von Freiburg nach Berlin wandern auf der suche nach neuen
    Impulsen für unser Bildungssystem (Emil Allmenröder, Nürtingen)

  • Die Ingenieure ohne Grenzen aus Ilmenau,
    die durch technische Unterstützung Menschen und entwicklungspolitischen
    Projekten helfen. (Studenten aus Ilmenau)



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Maria Illing
stellt
die Solarinitiative aus Ilmenau vor


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Herr Sandkühler stellte
als Langjähriger Freund von Sekem die ägyptische Initiative den Schülern vor.


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Andi Weiland von
den Sozialhelden aus Berlin begeisterte Schüler mit der „Wheelmap“ am Tag der
Ideen.

























Sehr berührend waren dabei unter anderem der Vortrag und die daraus
entstehenden Diskussionsrunden (im Open Space) zu dem Thema Schule. Emil
hatte als Beteiligter der „Funkenflug-Idee“ erzählt, wie immer mehr Schülern
ganz grundsätzliche Fragen zu unserem Schul- und Bildungssystem durch den Kopf
gehen und sie diese Fragen mit ihrer „Funkenflug-Wanderung“ deutschlandweit in
Schulen und Unis tragen: „Warum gehen wir
denn eigentlich in die Schule? Was und wofür lernen wir da eigentlich? Und wie
würde eine Schule aussehen, in welcher man lernen könnte, was man wirklich
gerne lernen wollte?
“ Auch in Ilmenau stießen diese Fragen bei den Schülern
auf Resonanz und regten nachdenkliche Diskussionen an.



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