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Deutschlands größte Spendenplattform

Wir haben 9.964,59 € Spendengelder erhalten

Sara Buschmann
Sara Buschmann schrieb am 25.03.2026

Dank der finanziellen Unterstützung vieler Menschen kann SOLOMÜTTER eine Gemeinschaft stärken, die digitale Reichweite schafft und gleichzeitig konkrete Hilfe im Alltag bietet. Mehr als 17,5 Tausend Followerinnen auf Instagram sorgen dafür, dass die Lebensrealitäten Alleinerziehender sichtbar werden und ein breites Publikum erreichen. Die Reisebörse mit rund 100 Inseraten und über 56.000 Aufrufen zeigt, wie wirkungsvoll niedrigschwellige Angebote sein können, wenn sie Familien ermöglichen, trotz knapper Mittel Erholung zu finden. Die Vorbereitungen für die Reisebörse 2026 laufen bereits, um auch künftig Entlastung und Austausch zu ermöglichen.

Auch jenseits der digitalen Kanäle wächst ein tragfähiges Netzwerk. In über 15 Städten tauschen sich inzwischen mehr als 600 Alleinerziehende in selbstorganisierten WhatsApp-Gruppen aus, teilen Wissen, Ressourcen und Unterstützung. Ergänzend dazu beantwortet der Chatbot Carelotta rund um die Uhr Fragen zum Alleinerziehen und bietet Orientierung in Momenten, in denen klassische Beratungsangebote nicht erreichbar sind.

Um Entlastung spürbar zu machen, wurde ein Wohlfühlyoga-Angebot geschaffen, das vielen Alleinerziehenden einen geschützten Raum zum Durchatmen eröffnet hat. Darüber hinaus konnten zehn armutsbetroffene Familien eine Woche an der Ostsee verbringen – ein Urlaub, der ohne zusätzliche Unterstützung für viele unerreichbar geblieben wäre.

SOLOMÜTTER setzt sich zudem für strukturelle Fairness ein. Gemeinsam mit Partnerorganisationen wird darauf aufmerksam gemacht, dass viele Freibäder ihre Familienkarten weiterhin am Zwei-Eltern-Modell ausrichten und damit Ein-Eltern-Familien benachteiligen. Auch politisch wird Aufklärungsarbeit geleistet: Eine Kampagne zu familienpolitischen Positionen erreichte über 210.000 Menschen und sensibilisierte dafür, wie politische Narrative den Alltag von Familien prägen. Zudem konnten zentrale Anliegen im Familienministerium vorgestellt werden, darunter die Forderung, den Familienstand „alleinerziehend“ als Diskriminierungsgrund im AGG zu verankern.

Die Arbeit von SOLOMÜTTER findet zunehmend öffentliche Anerkennung – etwa durch eine Platzierung unter den Top 3 NGOs beim Vereinbarkeit.jetzt-Award oder durch regelmäßige Medienpräsenz, die bundesweit Gespräche anstößt und wichtige Türen öffnet.

All diese Entwicklungen zeigen, wie viel Veränderung möglich wird, wenn Engagement, Sichtbarkeit und praktische Unterstützung zusammenkommen. Die finanzielle Förderung trägt maßgeblich dazu bei, dass Alleinerziehende gestärkt werden, Zugang zu verlässlichen Informationen erhalten, sich vernetzen können und politisch gehört werden. Dafür ein dickes, dickes DANKESCHÖN – denn ohne diese Unterstützung wäre all dies nicht denkbar.