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Beendet Naturschutz im ecuadorianischen Chocó-Regenwald

Un poco del Chocó ist ein kleines, aber dennoch wichtiges Naturschutzprojekt in der ecuadorianischen Chocó-Ökoregion. Ökotourismus und Umwelterziehungsarbeit sollen zum Schutz des stark gefährdeten Regenwaldes beitragen.

N. Büttner von Un poco del ChocóNachricht schreiben

Der Chocó-Regenwald in Ecuador gehört zu den 10 wichtigsten Biodiversitäts-Hotspot der Erde. Er ist gekennzeichnet durch einen erstaunlich hohen Artenreichtum und Endemismus; zugleich ist der Chocó aber auch weltweit eine der am stärksten gefährdeten Ökoregionen. Im letzten Jahrhundert wurden mehr als 90% der Wälder in Westecuador abgeholzt.

Im Jahre 2009, kauften die deutsche Diplombiologin Nicole Büttner und ihr ecuadorianischer Ehemann Wilo Vaca 15 Hektar Bergregenwald im Nordwesten Ecuadors und gründeten die Naturschutz-Initiative Un poco del Chocó. Die Idee für dieses Projekt hatten Nicole und Wilo schon seit 2005, aber zunächst verbrachten sie zwei Jahre in Deutschland, um sich dort das nötige Startkapital für ihr Projekt zu erarbeiten.

Heute leben sie in ihrem Naturreservat. Nachdem sie zunächst ihr Wohnhaus fertig stellten, bauten sie eine biologische Feldstation auf, wo Nicole Biologie-Studenten betreut und unterichtet. Zudem können unabhängige Forscher und Besucher auf der Station untergebracht werden. Die Naturschutzarbeit des Projekts wird durch die Einnahmen aus Ökotourismus und durch Nicole’s Arbeit mit den Studenten finanziert.

Ein Großteil des Landes in der Umgebung des Reservates gehört den Einwohnern des kleinen Dorfes Las Tolas. Diese Menschen sind relativ arm und nutzen das Land hauptsächlich zur Viehzucht für Milchproduktion oder aber holzen den verbleibenden Wald illegal ab und verkaufen das Holz. Da fast niemand wieder aufforstet wird auch bald der letzte Wald verschwunden sein und somit auch diese Einkommensquelle versiegen. Um den Naturschutz in der Region nachhaltig zu fördern, haben Nicole und Wilo ein Umwelterziehungsprojekt mit den Kindern und Jugendlichen aus Las Tolas ins Leben gerufen. Zudem versuchen sie die Einwohner von Las Tolas vom Ökotourismus als nachhaltige Einkommensquelle zu überzeugen.

Obwohl das Naturreservat mit seinen 15 Hektar eigentlich recht klein ist, ist der Beitrag zum Schutz des lokalen Lebensraumes sehr wichtig. Erst kürzlich haben Nicole und Wilo in ihrem Reservat Ecuadors seltenste und vom Aussterben bedrohte Vogelart, den Bindengrundkuckuck entdeckt. Dennoch ist das Reservat aber noch zu klein, um gefärdete Tier- und Pflanzenarten ausreichend zu schützen. Nicole und Wilo hoffen nun mit der Hilfe von Besuchern weiteren Wald in der Umgebung des Reservates schützen zu können.

Mit Ihrer Spende helfen Sie Un poco del Chocó weiterhin wichtige Naturschutzarbeit im Nordwesten Ecuadors zu leisten. Bitte unterstützen Sie das Projekt!