Kastration von Streunerkatzen in und um Kassel

Ein Hilfsprojekt von „CAT-CARE Tierhilfe Kassel e.V.“ (B. Lötzerich) in Kassel, Deutschland

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B. Lötzerich (verantwortlich)

B. Lötzerich
Sie leben auf der Straße: in Hinterhöfen, an Fabrikhallen, auf Schrottplätzen oder Industrie-geländen, an Supermärkten, auf alten Gehöften etc. Herrenlose Katzen, auf sich gestellt, ohne menschliche Hilfe. Viele von ihnen verhungern oder sterben an tödlichen Krankheiten, die besonders durch die hohe Geburtenrate sowie durch Inzucht gefördert werden. 
Nicht wenige der verwilderten Katzen, die uns tagtäglich begegnen, hatten früher einmal ein Zuhause und wurden ausgesetzt (hierfür typisch ist die Urlaubszeit) oder sind entlaufen. Andere wurden in „Freiheit" geboren und verwildern von Generation zu Generation immer mehr. Aber unabghängig von ihrer jeweiligen Vorgeschichte haben sie alle eines gemeinsam: Sie brauchen menschliche Hilfe!
Die großteils verbreitete Meinung, dass „Katzen schon irgendwie durchkommen" stimmt leider nicht! Unsere Großstädte sind ein schlechtes Revier für die Katze als Jägerin. Dies liegt vor allem an der hohen Population und den sich immer stärker ausbreitenden (tödlichen) Viruskrankheiten. Aber auch sonst haben es die Tiere nicht einfach, vor allem im Winter nicht. Die Tiere sind von Grund auf geschwächt, das Immunsystem ist nicht stabil, Erkrankungen und Tod sind an der Tagesordnung.
Und in jedem Frühjahr steigt die Zahl der Straßenkatzen sprunghaft an, was das Elend immer mehr vergrößert. Man geht davon aus, dass ein Katzenpärchen im Jahr zweimal Junge bekommt, von denen durchschnittlich 2,8 Tiere überleben, die sich wiederum bereits im Alter von 6 Monaten weiter fortpflanzen. So hat 1 Katzenpaar im Laufe von 4 Jahren 2.200 Nachkommen! 
Gegen dieses Elend hilft nur eins: das konsequente Kastrieren der frei lebenden Katzen und das Einfangen und Vermitteln der Tiere, die (wieder) in einen Haushalt integriert werden können. Vor allem Babykatzen müssen schnell von der Straße geholt werden, bevor sie erst verwildern. Die Tiere, die nach der Kastration wieder ausgesetzt werden müssen, weil sie bereits völlig verwildert sind, benötigen eine medizinische Grundversorgung, müssen mit Nahrung versorgt (zugefüttert) werden und einen winterfesten "Unterschlupf" erhalten (Styro-Hütten).
Diese Arbeit leisten wir Jahr um Jahr immer wieder für herrenlose Katzen in und um Kassel herum. Hierfür haben wir vor vielen Jahren auch den Tierschutzpreis des Landes Hessen erhalten. Öffntliche Mittel erhalten wir jedoch leider nicht, wir finanzieren diese Kastrationsaktionen rein aus Spenden und Beiträgen und führen sie mit wechselnden ehrenamtlich tätigen Helfern durch. Eine Kastration einer einzigen weiblichen Katze kostet inklusive Kennzeichnung, Parasitenbehandlung und Test auf FIV + FeLV rund 130,- Euro. Es bedarf daher ein hohes Spendenaufkommen, um alle uns gemeldeten herrenlosen Katzen auf diese Weise versorgen zu können und damit die Population und die große Not der wild lebenden Katzen einzudämmen!

Weiter informieren:

Ort: Kassel, Deutschland

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  • Hera, Helana und Helia

    Hochgeladen am 09.02.2013

  • Hermine (FeLV positiv)

    Hochgeladen am 09.02.2013

  • Henno (FeLV-positiv)

    Hochgeladen am 09.02.2013

  • Hera konnte als letzte einfangen werden. Auf diesem Foto ist sie gerade (nach Durchführung der Kastration) in der Pflegestelle angekommen.

    Hochgeladen am 06.12.2012

  • Zwei der drei negativ getesteten Tiere (Helia & Helana) in ihrer Pflegestelle - noch scheu und sich versteckend.

    Hochgeladen am 06.12.2012

  • Die beiden FeLV-positiven Tiere (Henno & Hermine) in ihrer Pflegestelle...

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  • Das sind die fünf Miezen bei der ersten Begegnung

    Hochgeladen am 06.12.2012

  • Hochgeladen am 27.11.2012