Wir haben 9.007,53 € Spendengelder erhalten
Linda Klaus schrieb am 26.02.2025
Liebe Spender*innen und Unterstützende,
wir möchten euch mal wieder ein Update zu allen ROSA-Aktivitäten geben und uns damit für eure treue und super-wichtige Unterstützung danken!!!
Wenn ihr regelmäßige Updates empfangen wollt, meldet euch doch für unseren ROSA-Newsletter an, indem ihr eine Mail an news@rollling-safespace.org schreibt.
ROSA in Griechenland
Seit März 2022 ist ROSA e.V. an fünf Tagen in der Woche an den griechischen Camps in Malakasa, Oinofyta, Thiva und Ritsona. Dort wird ein Safer-Space aufgebaut, der einen Kids-Space, einen Community-Space und einen Medi-Space umfasst. Das Team arbeitet flexibel und passt sich den Wetterbedingungen an. Im Winter werden beheizbare Zelte und Decken genutzt, um den Raum verfügbar zu halten.

Im Community-Space kommen täglich 10-20 Erwachsene zusammen, besonders bei gutem Wetter. Neben Handwerksprojekten, wie Stricken, Häkeln und Basteln, werden Sprachkenntnisse geübt und es gibt Tanz und kreativen Austausch. Dank Kooperationen werden auch rechtliche Beratung und Selbstbehauptungstrainings angeboten und auch weiter Periodenpads verteilt.
Der Kids-Space findet je nach Wetterlage draußen und in Zelten statt. Die Kinder spielen Ball, fahren Fahrrad oder machen kreative Bastelprojekte wie Armbänder oder malen. Eine Spende von CRR in Athen ermöglichte den Kindern, auch Gitarre zu spielen.

Die medizinische Versorgung in den Camps bleibt eine große Herausforderung. Seit dem Sommer 2023 übernimmt die Internationale Organisation für Migration (IOM) die Gesundheitsversorgung in den Camps, doch die Versorgungslücke aufgrund unbesetzter Stellen bei Ärzten und Sozialarbeitern besteht weiter. Im November, Dezember und Februar war der Medi-Space von ROSA regelmäßig mit einem Team aus Ärztinnen, Hebammen und Physiotherapeutinnen besetzt. Doch gerade in den Wintermonaten, wenn andere Organisationen über die Feiertage weniger aktiv sind, steigt der Druck auf unseren Medi-Space erheblich. Die unzureichende medizinische Infrastruktur führt dazu, dass viele Bewohner*innen mit Erkältungen, Zahnschmerzen und Rückenproblemen zu uns kommen. Gynäkologische Beratung und Verhütungsberatung werden ebenfalls regelmäßig bei uns nachgefragt. Wir arbeiten eng mit anderen Organisationen wie MSF (Ärzte ohne Grenzen) und Women’s Health Care on the Move zusammen, um diese Versorgungslücke zu schließen. Doch es bleibt eine große Herausforderung, insbesondere in einem Umfeld, in dem öffentliche Verkehrsmittel für Überweisungen zu Ärzten fehlen und viele Medikamente privat bezahlt werden müssen.

Seit dem Umzug ins Sama Community Center hat sich die Situation in Malakasa entspannt. ROSA hat dort einen geschützten Raum etabliert und ist nicht mehr auf die Erlaubnis des Militärs angewiesen. Auch in Oinofyta ist ROSA wieder aktiv, nachdem das Camp im Dezember wiedereröffnet wurde. In Ritsona und Thiva sind die Angebote ebenfalls gut besucht.
Zusammenfassend können wir sagen, der Winter war herausfordernd - insbesondere durch die schwierige medizinische Versorgung und den Ausfall der Zeltheizung. Doch trotz dieser Hürden hat der Zusammenhalt in der Crew und die Unterstützung aus Deutschland und anderen Organisationen ROSA durch die schwierigen Wintermonate getragen.



ROSA in Deutschland
Die rollende Ausstellung
ROSA bringt mitHilfe des neuen Trucks feministische und antirassistische Praxis auf die Straße. Unsere Wanderausstellung zeigt Perspektiven Geflüchteter aus den Camps und informiert über die weltweite Fluchtsituation. Eine audiovisuelle Installation vermittelt Stimmen, Geräusche und Atmosphäre dieser oft isolierten Orte.
ROSA goes Riesa
Am 11. Januar reisten wir mit Zehntausenden nach Riesa, um gegen die AfD zu protestieren. Unser FLINTA-Sprinter diente als Treffpunkt mit Ausstellung, Awareness-Zelt und Musik. Viele nutzten die Gelegenheit, mehr über ROSA zu erfahren oder sich zu vernetzen. Besonders gefragt waren unsere Wahlplakate und Sticker. Danke an alle, die dabei waren – gemeinsam bleiben wir laut!

RoCoCo – ROSA Connecting Community
RoCoCo vernetzt ehemalige Übersetzer*innen aus den Camps in Griechenland mit anderen ROSA-Mitgliedern. Wir setzen uns für migrantische Selbstbestimmung ein, organisieren Bildungsräume und planen politische Aktionen. Wenn du dabei sein möchtest, schreib uns: rococo@rolling-safespace.org.
Update der Lokalgruppen
Leipzig
Unser Safer Space ist erfolgreich gestartet! Alle zwei Wochen bieten wir einen geschützten Raum für geflüchtete FLINTA* und ihre Kinder. Neben kreativen Workshops haben wir bereits Filmabende organisiert und uns an politischen Aktionen beteiligt. Besonders bewegt hat uns die Seebrücke-Kundgebung gegen die Kriminalisierung von Migration, bei der wir einen eigenen Redebeitrag hielten.
Wir planen, unser Angebot auszubauen, indem wir eine zweite Unterkunft einbinden, um noch mehr Menschen zu erreichen. Gleichzeitig bereiten wir uns auf die Bundestagswahl vor: Wir analysieren die Wahlprogramme, gestalten Flyer und Plakate und werden uns aktiv gegen den Rechtsruck positionieren.

Hannover
Seit Dezember gibt es nun auch eine ROSA-Lokalgruppe in Hannover – und wir sind mit viel Energie gestartet! Direkt nach der Gründung organisierten wir eine Spendenaktion, bei der selbstgebackene Kekse in zwei Cafés verkauft wurden. Die Einnahmen halfen uns, Materialkosten für Aktionen in Hannover und unsere Teilnahme an "ROSA goes Riesa" zu decken.
Aktuell bauen wir Kontakte zu Geflüchtetenunterkünften auf, um langfristig einen Safer Space anzubieten. Parallel vernetzen wir uns mit anderen Gruppen in Hannover, um gemeinsame Projekte und Veranstaltungen zu planen.

Köln
Auch in Köln waren wir in den letzten Monaten aktiv! In der Weihnachtszeit wollten wir selbstgebackene Plätzchen auf öffentlichen Plätzen verteilen, doch die Stadt verweigerte uns die Genehmigung. Stattdessen waren wir auf einem Hofflohmarkt und dem Mühlheimer Weihnachtsmarkt präsent.
Am 9. Februar beteiligten wir uns lautstark an der Demo gegen Friedrich Merz und den gesellschaftlichen Rechtsruck. Jetzt blicken wir auf den 20. Februar: Dann wird der Sprinter bei uns zu Gast sein, und wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung mit vielen tollen Begegnungen!

Berlin
Unsere Berliner Gruppe trifft sich alle zwei Wochen in einer Erstaufnahmeeinrichtung, um einen Safer Space zu gestalten. Nachdem wir im Herbst unseren eigenen Raum verloren haben, müssen wir uns nun in einem Gemeinschaftsraum organisieren. Trotz dieser Herausforderung bieten wir regelmäßig kreative Workshops an – von Henna-Malerei über Schmuckbasteln bis hin zu Musik und gemeinsamen Spielen mit den Kindern.
Zusätzlich treffen wir uns jede zweite Woche zum Plenum, um uns politisch weiterzubilden und Aktionen zu planen. Beim Weihnachtsflohmarkt am Kranoldplatz waren wir mit einem Infostand vertreten und konnten uns mit vielen neuen Menschen vernetzen.
Dresden
Unsere Dresdner Gruppe wächst stetig und engagiert sich in einer Gemeinschaftsunterkunft. Dort bieten wir Sprachkurse sowie kreative Aktivitäten wie Stricken, Häkeln und Basteln an. Besonders freuen wir uns darauf, im März den FLINTA-Sprinter zu begrüßen! Gemeinsam mit anderen Dresdner Kollektiven wollen wir mit Veranstaltungen und Protesten gegen faschistische und patriarchale Strukturen vorgehen.
Unser Motto bleibt: Jin Jiyan Azadi!

Göttingen
Wir haben begonnen, uns noch intensiver mit intersektionalen Themen auseinanderzusetzen: Alle zwei Monate gibt es nun ein Theorie-Plenum, bei dem wir uns mit Konzepten wie "White Saviourism" beschäftigen. Außerdem haben wir ein offenes monatliches Plenum eingerichtet – kommt gerne vorbei!
In unserem Safer Space in einer Geflüchtetenunterkunft wird seit Kurzem gemeinsam gekocht, was für viel Freude und Austausch sorgt. Beim letzten Treffen gab es Taboulé, das allen geschmeckt hat. Zudem hatten wir die Möglichkeit, den FLINTA*-Sprinter in der Innenstadt von Göttingen zu begrüßen. Mit Plakaten, Infostand und einer Sitzecke zum Teetrinken haben wir viele gute Gespräche geführt und neue Mitstreiter*innen gewonnen.

Aachen
Unsere neu gegründete Gruppe hat in den letzten Monaten erste Erfahrungen gesammelt und an verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen. Ob beim Vortrag bei einer Kleidertausch-Aktion, der Vorstellung unseres Projekts in der Fachschaft Humanmedizin oder dem „Grünen Dienstag“ mit der Aachener Grünen Jugend – wir sind bereits gut vernetzt.
Momentan planen wir intensivere Zusammenarbeit mit MediNetz, um mehr über bestehende Safer Spaces in Aachen zu erfahren und eigene Konzepte zu entwickeln. Im April möchten wir eine Ausstellung mit dem ROSA-Truck umsetzen und denken über zusätzliche Aktionen mit Musik und Austauschmöglichkeiten nach. Vorher wollen wir die Gruppen in Köln und Düsseldorf besuchen, um uns inspirieren zu lassen.

Viele Dank für Dein Interesse und all die Unterstützung! Bis bald, Euer ROSA-Team
wir möchten euch mal wieder ein Update zu allen ROSA-Aktivitäten geben und uns damit für eure treue und super-wichtige Unterstützung danken!!!
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ROSA in Griechenland
Seit März 2022 ist ROSA e.V. an fünf Tagen in der Woche an den griechischen Camps in Malakasa, Oinofyta, Thiva und Ritsona. Dort wird ein Safer-Space aufgebaut, der einen Kids-Space, einen Community-Space und einen Medi-Space umfasst. Das Team arbeitet flexibel und passt sich den Wetterbedingungen an. Im Winter werden beheizbare Zelte und Decken genutzt, um den Raum verfügbar zu halten.

Im Community-Space kommen täglich 10-20 Erwachsene zusammen, besonders bei gutem Wetter. Neben Handwerksprojekten, wie Stricken, Häkeln und Basteln, werden Sprachkenntnisse geübt und es gibt Tanz und kreativen Austausch. Dank Kooperationen werden auch rechtliche Beratung und Selbstbehauptungstrainings angeboten und auch weiter Periodenpads verteilt.
Der Kids-Space findet je nach Wetterlage draußen und in Zelten statt. Die Kinder spielen Ball, fahren Fahrrad oder machen kreative Bastelprojekte wie Armbänder oder malen. Eine Spende von CRR in Athen ermöglichte den Kindern, auch Gitarre zu spielen.

Die medizinische Versorgung in den Camps bleibt eine große Herausforderung. Seit dem Sommer 2023 übernimmt die Internationale Organisation für Migration (IOM) die Gesundheitsversorgung in den Camps, doch die Versorgungslücke aufgrund unbesetzter Stellen bei Ärzten und Sozialarbeitern besteht weiter. Im November, Dezember und Februar war der Medi-Space von ROSA regelmäßig mit einem Team aus Ärztinnen, Hebammen und Physiotherapeutinnen besetzt. Doch gerade in den Wintermonaten, wenn andere Organisationen über die Feiertage weniger aktiv sind, steigt der Druck auf unseren Medi-Space erheblich. Die unzureichende medizinische Infrastruktur führt dazu, dass viele Bewohner*innen mit Erkältungen, Zahnschmerzen und Rückenproblemen zu uns kommen. Gynäkologische Beratung und Verhütungsberatung werden ebenfalls regelmäßig bei uns nachgefragt. Wir arbeiten eng mit anderen Organisationen wie MSF (Ärzte ohne Grenzen) und Women’s Health Care on the Move zusammen, um diese Versorgungslücke zu schließen. Doch es bleibt eine große Herausforderung, insbesondere in einem Umfeld, in dem öffentliche Verkehrsmittel für Überweisungen zu Ärzten fehlen und viele Medikamente privat bezahlt werden müssen.

Seit dem Umzug ins Sama Community Center hat sich die Situation in Malakasa entspannt. ROSA hat dort einen geschützten Raum etabliert und ist nicht mehr auf die Erlaubnis des Militärs angewiesen. Auch in Oinofyta ist ROSA wieder aktiv, nachdem das Camp im Dezember wiedereröffnet wurde. In Ritsona und Thiva sind die Angebote ebenfalls gut besucht.
Zusammenfassend können wir sagen, der Winter war herausfordernd - insbesondere durch die schwierige medizinische Versorgung und den Ausfall der Zeltheizung. Doch trotz dieser Hürden hat der Zusammenhalt in der Crew und die Unterstützung aus Deutschland und anderen Organisationen ROSA durch die schwierigen Wintermonate getragen.



ROSA in Deutschland
Die rollende Ausstellung
ROSA bringt mitHilfe des neuen Trucks feministische und antirassistische Praxis auf die Straße. Unsere Wanderausstellung zeigt Perspektiven Geflüchteter aus den Camps und informiert über die weltweite Fluchtsituation. Eine audiovisuelle Installation vermittelt Stimmen, Geräusche und Atmosphäre dieser oft isolierten Orte.
ROSA goes Riesa
Am 11. Januar reisten wir mit Zehntausenden nach Riesa, um gegen die AfD zu protestieren. Unser FLINTA-Sprinter diente als Treffpunkt mit Ausstellung, Awareness-Zelt und Musik. Viele nutzten die Gelegenheit, mehr über ROSA zu erfahren oder sich zu vernetzen. Besonders gefragt waren unsere Wahlplakate und Sticker. Danke an alle, die dabei waren – gemeinsam bleiben wir laut!

RoCoCo – ROSA Connecting Community
RoCoCo vernetzt ehemalige Übersetzer*innen aus den Camps in Griechenland mit anderen ROSA-Mitgliedern. Wir setzen uns für migrantische Selbstbestimmung ein, organisieren Bildungsräume und planen politische Aktionen. Wenn du dabei sein möchtest, schreib uns: rococo@rolling-safespace.org.
Update der Lokalgruppen
Leipzig
Unser Safer Space ist erfolgreich gestartet! Alle zwei Wochen bieten wir einen geschützten Raum für geflüchtete FLINTA* und ihre Kinder. Neben kreativen Workshops haben wir bereits Filmabende organisiert und uns an politischen Aktionen beteiligt. Besonders bewegt hat uns die Seebrücke-Kundgebung gegen die Kriminalisierung von Migration, bei der wir einen eigenen Redebeitrag hielten.
Wir planen, unser Angebot auszubauen, indem wir eine zweite Unterkunft einbinden, um noch mehr Menschen zu erreichen. Gleichzeitig bereiten wir uns auf die Bundestagswahl vor: Wir analysieren die Wahlprogramme, gestalten Flyer und Plakate und werden uns aktiv gegen den Rechtsruck positionieren.

Hannover
Seit Dezember gibt es nun auch eine ROSA-Lokalgruppe in Hannover – und wir sind mit viel Energie gestartet! Direkt nach der Gründung organisierten wir eine Spendenaktion, bei der selbstgebackene Kekse in zwei Cafés verkauft wurden. Die Einnahmen halfen uns, Materialkosten für Aktionen in Hannover und unsere Teilnahme an "ROSA goes Riesa" zu decken.
Aktuell bauen wir Kontakte zu Geflüchtetenunterkünften auf, um langfristig einen Safer Space anzubieten. Parallel vernetzen wir uns mit anderen Gruppen in Hannover, um gemeinsame Projekte und Veranstaltungen zu planen.

Köln
Auch in Köln waren wir in den letzten Monaten aktiv! In der Weihnachtszeit wollten wir selbstgebackene Plätzchen auf öffentlichen Plätzen verteilen, doch die Stadt verweigerte uns die Genehmigung. Stattdessen waren wir auf einem Hofflohmarkt und dem Mühlheimer Weihnachtsmarkt präsent.
Am 9. Februar beteiligten wir uns lautstark an der Demo gegen Friedrich Merz und den gesellschaftlichen Rechtsruck. Jetzt blicken wir auf den 20. Februar: Dann wird der Sprinter bei uns zu Gast sein, und wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung mit vielen tollen Begegnungen!

Berlin
Unsere Berliner Gruppe trifft sich alle zwei Wochen in einer Erstaufnahmeeinrichtung, um einen Safer Space zu gestalten. Nachdem wir im Herbst unseren eigenen Raum verloren haben, müssen wir uns nun in einem Gemeinschaftsraum organisieren. Trotz dieser Herausforderung bieten wir regelmäßig kreative Workshops an – von Henna-Malerei über Schmuckbasteln bis hin zu Musik und gemeinsamen Spielen mit den Kindern.
Zusätzlich treffen wir uns jede zweite Woche zum Plenum, um uns politisch weiterzubilden und Aktionen zu planen. Beim Weihnachtsflohmarkt am Kranoldplatz waren wir mit einem Infostand vertreten und konnten uns mit vielen neuen Menschen vernetzen.
Dresden
Unsere Dresdner Gruppe wächst stetig und engagiert sich in einer Gemeinschaftsunterkunft. Dort bieten wir Sprachkurse sowie kreative Aktivitäten wie Stricken, Häkeln und Basteln an. Besonders freuen wir uns darauf, im März den FLINTA-Sprinter zu begrüßen! Gemeinsam mit anderen Dresdner Kollektiven wollen wir mit Veranstaltungen und Protesten gegen faschistische und patriarchale Strukturen vorgehen.
Unser Motto bleibt: Jin Jiyan Azadi!

Göttingen
Wir haben begonnen, uns noch intensiver mit intersektionalen Themen auseinanderzusetzen: Alle zwei Monate gibt es nun ein Theorie-Plenum, bei dem wir uns mit Konzepten wie "White Saviourism" beschäftigen. Außerdem haben wir ein offenes monatliches Plenum eingerichtet – kommt gerne vorbei!
In unserem Safer Space in einer Geflüchtetenunterkunft wird seit Kurzem gemeinsam gekocht, was für viel Freude und Austausch sorgt. Beim letzten Treffen gab es Taboulé, das allen geschmeckt hat. Zudem hatten wir die Möglichkeit, den FLINTA*-Sprinter in der Innenstadt von Göttingen zu begrüßen. Mit Plakaten, Infostand und einer Sitzecke zum Teetrinken haben wir viele gute Gespräche geführt und neue Mitstreiter*innen gewonnen.

Aachen
Unsere neu gegründete Gruppe hat in den letzten Monaten erste Erfahrungen gesammelt und an verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen. Ob beim Vortrag bei einer Kleidertausch-Aktion, der Vorstellung unseres Projekts in der Fachschaft Humanmedizin oder dem „Grünen Dienstag“ mit der Aachener Grünen Jugend – wir sind bereits gut vernetzt.
Momentan planen wir intensivere Zusammenarbeit mit MediNetz, um mehr über bestehende Safer Spaces in Aachen zu erfahren und eigene Konzepte zu entwickeln. Im April möchten wir eine Ausstellung mit dem ROSA-Truck umsetzen und denken über zusätzliche Aktionen mit Musik und Austauschmöglichkeiten nach. Vorher wollen wir die Gruppen in Köln und Düsseldorf besuchen, um uns inspirieren zu lassen.

Viele Dank für Dein Interesse und all die Unterstützung! Bis bald, Euer ROSA-Team