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Alina Halbritter
Alina Halbritter schrieb am 02.09.2026

Liebe Unterstützer:innen,
 
vielen Dank, dass ihr die Hungersnot in Ostafrika der SOS-Kinderdörfer weltweit unterstützt habt! 

Aufgrund der anhaltenden Dürre und unzureichender Hilfsleistungen sterben in Somalia bereits Kinder an Unterernährung. Das geben die SOS-Kinderdörfer weltweit bekannt. Bashir Said, nationaler Programmleiter der SOS-Kinderdörfer in Somalia, sagt: "Die Situation ist erschütternd. Wasserquellen sind ausgetrocknet, Felder verdorrt, ganze Orte von Hunger betroffen. Die Kinder haben dem am wenigsten entgegenzusetzen. Es zerreißt einem das Herz." Said warnt vor einer weiteren Eskalation: "Wenn nicht bald mehr Hilfe kommt, werden weitere Kinder sterben." Laut UN sind fast 5 Millionen Menschen in Somalia von der Dürre betroffen. 1,8 Millionen Kinder sind von Unterernährung bedroht.

Somalia gehört zu den Ländern, die am meisten vom Klimawandel betroffen sind. Immer wieder hat das Land mit Wetterextremen wie aufeinander folgende Dürre-Perioden oder Überschwemmungen zu tun. Besonders dramatisch aktuell:  Aufgrund der drastischen Mittelkürzungen vieler Geberländer, vor allem den USA, kann nicht genügend Hilfe geleistet werden. Said sagt: "Es ist eine riesige Lücke entstanden. Viele humanitäre Organisationen vor Ort haben ihre Arbeit komplett eingestellt, und die wenigen verbliebenen sind zunehmend überfordert." Aufgrund der großen Not haben die SOS-Kinderdörfer ihre humanitäre Hilfe deutlich ausgeweitet. Sie unterstützen Kinder und Familien mit Lebensmitteln, Gesundheitsleistungen, Hygieneartikeln, Schutz und Bildung.
Vielen herzlichen Dank für euer Engagement und eure Unterstützung - Ihr gebt Kindern und Familien eine Zukunft! 
 
Mit lieben Grüßen
Euer Team der SOS-Kinderdörfer weltweit