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Fahrradambulanz

Kibwezi, Kenia

Fahrradambulanz

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Eine €400 Fahrradambulanz kann viele Leben retten und nebenbei den Betreibern den Unterhalt sichern.

C. Koehler von Hilfe für Kenia e.V.Nachricht schreiben

Das kenianische Gesundheitssystem kann seinen Bürgern keinen ausreichenden Krankentransport zur Verfügung stellen. Beispielsweise gibt es in Kibwezi mit einer Fläche von ca. 4500 qkm nur zwei Krankenwagen. Viele der im Landesinneren liegenden Dörfer haben nicht einmal Straßen auf den Autos fahren können. Die gängigsten Vorbewegungsmittel dort sind nun seit einigen Jahren Motorräder und Fahrräder.

Außerdem gibt es in Kibwezi nur drei Krankenhäuser, was bedeutet das viele der Patenten mehr als 10 km zurücklegen müssen , bevor sie ärztliche Behandlungsmöglichkeiten haben. Für viele der Patenten ist es jedoch unmöglich diese Strecke sitzend auf einem Motorrad oder Fahrrad zurück zu legen. Es wird geschätzt das jährlich etwa 150 Menschen in dieser Region sterben, weil sie nicht das Krankenhaus erreichen konnten.

Jessica Vecakul (1) hat 2007 jedoch in Ihrer Masterarbeit eine günstige und effektive Lösung für dieses Problem aufgezeigt. Sie hat Ihrer Erfindung den Namen „Zambulance“ gegeben, da das Projekt in Zambia stattgefunden hat. Zambikes, der vor Ort Hersteller dieser Fahrradambulanz hat nach eigenen Angaben (zambikes.org) bisher mehr als 800 dieser Anhänger hergestellt und ausgeliefert. Die britische Hilfsorganisation Transaid detailliert in Ihrem Bericht (2), das die 40 ursprünglichen Fahrradambulanzen des Projekts in den ersten 6 Monaten ca. 70 Leben gerettet haben.

Unsere Idee ist:

• Ursprünglich werden 19 Fahrradambulanzen für den Bereich Kibwezi gebaut
• Für die Herstellung und Wartung werden wir 5 Leute schulen und bezahlen
• Der Betreiber erhält von uns in den ersten 3 Monaten jeweils KES 3,000 (ca. €30 ; durchschnittliche Bezahlung eines Landarbeiters). Während dieser Zeit muss sich der Betreiber um die „Mitgliederwerbung“ bemühen und für den Transport von Patienten sorgen. Wir stellen uns vor, dass jedes Mitglied KES 120 (ca. €1,10 pro Jahr) oder KES 15 (ca. €0,12 pro Monat) bezahlt. Kinder bis zu Ihrem 16ten Lebensjahr sind kostenlost.
• Nach 3 Monaten sollte der Betreiber genug Mitglieder gefunden haben, dass ein Bezahlung durch uns nicht mehr erforderlich ist.
• Nach 6 Monaten sollte der Betreiber zusätzlich in der Lage sein eine „Franchisegebühr “ von KES 3,500 pro Monat zu bezahlen. Dieses Geld wird dann für den Bau weiterer Fahrradambulanzen verwendet.
• Mit den ihm zur Verfügung stehen potentiellen Kunden könnte ein Betreiber auf ein Monatseinkommen von KES 40,000 (€360) kommen, was dem Einkommen eines Bankangestellten in Kenia entsprechen würde.

Referenzen

(1) http://cadlab6.mit.edu/bike.ambulance/downloads.html
(2) http://www.transaid.org/images/resources /Bicycle%20ambulance%20-%20Zambia%20Final%20rpt%20Mch09.pdf

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