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Andrea Erhart
Andrea Erhart schrieb am 24.09.2025

Der Bau der Schule für Fuktum artete zu einer endlosen Geschichte aus. Der erste Versuch war schon bis auf Traufhöhe gebaut, als von ganz Oben der Befehl kam alles wieder zurückzubauen, einfacher gesagt, abzureißen. Der Staat hatte diesen Platz für einen Wasserturm auserkoren. Der zweite Platz der ausgesucht wurde, hatte  wie man nach dem Aushub des Fundaments feststellte keine Tragfähigkeit. Also blieb nur noch eine Möglichkeit, ein etwas abschüssiger Bauplatz. Der Bau auf diesem Terrain machte keine größeren Probleme. Sorge bereitete die Nivellierung des Bodens vom höher gelegenen Klassenzimmer zu den tiefer liegenden. Um diese auf ein Niveau zu bringen benötigt man Unmengen an Sand. Den gab es in einer Entfernung von einem Kilometer. „Wenn der Sand in Schüsseln auf dem Kopf zur Baustelle getragen werden muss, würde das vier Monate dauern“ schätzten die Frauen und Männer die in einer Gruppe diskutierten. Geld um einen LKW zu mieten war nicht vorhanden. Gabaki unser Vertreter begleitete mich und er hörte genau zu. Nach einem etwas längeren Telefonat meinte er „der Projekt-LKW (von SIA PLANTA) mit Chauffeur wird euch nächste Woche für fünf Tage, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zur Verfügung stehen. Trommelt alle Männer zusammen und gebt ihnen Schaufeln. So habt ihr auf dem schnellsten Weg euren Sand bei der Schule“.