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Entsalzungsanlage

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Wasser ist Leben. Der immer mehr versalzende See, Lake Turkana, im Nordwesten Kenias soll durch eine Entsalzungsanlage zum wichtigen Trinkwasser-Spender in der trockenen Region werden.

K. Runkel von FEED THE HUNGRY StiftungNachricht schreiben

In den letzten Jahren nimmt die Trockenheit am Horn von Afrika (Äthiopien, Somalia, Kenia) extrem zu. Wir als Organisation wollen uns vermehrt darum kümmern, dass Menschen lebenswichtiges Wasser bekommen.Den Reis oder den Mais, den wir verteilen, kann niemand ungekocht verzehren. Daher planen wir den Bau einer Entsalzungsanlage am „Lake Turkana“.
Der Turkana-See (auch Rudolfsee) ist mit 6.405 Quadtratkilometern das größte Binnengewässer Kenias, wobei der nördlichste Teil zu Äthiopien gehört. Der See liegt im Ostafrikanischen Graben, einer geologischen Schwächezone der Erdkruste, an der sich der afrikanische Kontinent teilt. Rund um den See erheben sich zum Teil sehr aktive Vulkane. Das Klima im Norden Kenias ist sehr stark arid und die Vegetation somit sehr karg. Es herrschen Gräser vor, Bäume sind selten. Der Turkanasee, der für den Fischfang von großer Bedeutung ist, versalzt immer mehr, da der See zwar Zuflüsse hat, Omo, Turkwel und Kerio, er sein Wasser jedoch über Verdunstung verliert, wodurch sich mit der Zeit die Mineralsalze im See anreichern. Deshalb ist das Wasser ohne Entsalzung nicht als Trinkwasser und nur eingeschränkt zur Landbewirtschaftung geeignet.
Die in Deutschland entwickelte Entsalzungsanlage fördert viele 100 Liter Trinkwasser pro Tag. Sie wird durch Solarenergie und Windkraft betrieben. Wir gehen von einem Pro-Kopf-Verbrauch von drei Litern aus. Somit könnten Hunderte von Menschen in den Nutzen dieser Anlage kommen. Inklusive Transport, Aufbau und Schulung für Bedienpersonal vor Ort kostet solch eine Anlage 60.000 Euro. Zugang zu Wasser ist lebenswichtig und Grundlage des nachhaltigen Wirtschaftens.

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