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Freunde fürs Leben e.V.

Berlin, Deutschland

Der Verein Freunde fürs Leben e.V. engagiert sich in der Suizidprävention. Wir produzieren Aufklärungsmaterialien, Videobeiträge, sind in den sozialen Medinen aktiv und wollen das Thema Suizid und Depression so in der Öffentlichkeit enttabuisieren.

Amelie Schwierholz von Freunde fürs Leben e. V.
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Jede 53. Minute nimmt sich in Deutschland ein Mensch das Leben. Alle fünf Minuten versucht es jemand. Das sind fast 10.000 Menschen, die jedes Jahr durch Suizid sterben – deutlich mehr als durch Verkehrsunfälle, Drogenmissbrauch und AIDS zusammen. Bei jungen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren ist Suizid sogar die zweithäufigste Todesursache weltweit. Von einem Suizid sind etwa sechs Menschen direkt betroffen. Das bedeutet, dass ungefähr 60.000 Menschen jährlich den Verlust eines Menschen aus ihrem Umfeld erleiden und verkraften müssen. Dennoch ist Suizid in der Öffentlichkeit ein Tabu. Der Verein „Freunde fürs Leben“ möchte das ändern. 

Seit 2001 klären wir „Freunde fürs Leben“ mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit und kreativen Projekten und Kampagnen über seelische Gesundheit auf und machen die Themen Depression, Suizid und psychische Erkrankungen präsent. So leisten wir nicht nur einen aktiven Beitrag im Bereich Suizidprävention, sondern kämpfen auch für die Enttabuisierung psychischer Erkrankungen, um die Akzeptanz für Betroffene und die Haltung der Öffentlichkeit nachhaltig zu ändern.

Freunde fürs Leben haben die Vision einer aufgeklärten Gesellschaft, in der offen über Krisen gesprochen werden kann, Betroffene schnell die für sie geeignete Hilfe finden können und die Entscheidung zum Suizid deutlich seltener getroffen wird. Wir wollen, dass die Themen Depression und Suizid auf die gesundheitspolitische Agenda kommen und mit einer bundesweiten Aufklärungskampagne den Menschen nahe gebracht werden. Dazu gehört auch, dass Präventionsprojekte zu seelischer Gesundheit an Schulen in der Mittel- und Oberstufe durchgeführt werden, wie es bei Alkohol- und Drogenprävention bereits üblich ist. Denn dadurch würden junge Menschen früh über gesundheitsfördernde Faktoren wie Resilienz und Bewältigungsstrategien verfügen und lernen, auf sich und andere zu achten. 

Diana Doko und Gerald Schömbs, die den Verein vor 20 Jahren gegründet haben, sowie viele der meist ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen, haben selbst geliebte Menschen durch Suizid verloren und auf schmerzhafte Weise gelernt, dass psychische Erkrankungen und Suizid jeden betreffen können. Als Kommunikations- und PR-Experten nutzen Freunde fürs Leben ihr Know-how: So informieren wir über Warnsignale, Hilfsangebote und Therapiemöglichkeiten sowohl online – auf unserer Website, unseren Social-Media-Kanälen, auf YouTube sowie in unseren Podcasts „Kopfsalat“ und "Bar-Talk" – als auch offline mit Aufklärungsmaterialien, -kampagnen und -events. Unsere Arbeit finanzieren wir dabei  fast ausschließlich durch Spenden sowie vereinzelt durch Förderungen. 

Mit Deiner Spende können wir unsere Aufklärungsarbeit weiterhin so  erfolgreich fortführen und die Enttabuisierung von Depression und Suizid vorantreiben.

Wir freuen uns auf viele neue Freund*innen fürs Leben!