Unterwegs auf der Onkologie...
Dr. Praline von der Schachtel und Dogtor Plüsch betreten ein Zimmer auf der Onkologie Station und werden freundlich empfangen.
Im vorderen Bett liegt ein 5-jähriger Junge. Sein Vater erklärt, dass er aus der Narkose erwacht ist und vielleicht noch etwas neben sich steht. Der Junge isst gerade ein Brötchen und Dogtor Plüsch schaut sehr interessiert auf sein Essen.
Dr. Schachtel wird nervös – sie weiß, dass Dogtor Plüsch sehr verfressen sein kann und schlägt vor, sie vom Essen abzulenken. Plüsch hat die Idee gemeinsam eine Geschichte zu erzählen. Auch das 13-jährige Mädchen im hinteren Bett findet dies gut. Aber was für eine Geschichte soll es sein?
Der Vater des Mädchen schlägt vor, dass sie von einem Fuchs handelt, der in einen Baumarkt geht. Schnell steht fest, dass Plüsch den Fuchs spielt. Dr. Praline von der Schachtel hätte gerne Prinzessin gespielt, doch der Vater des Jungen erhält die Rolle und Praline soll die Filialleiterin spielen. Da der Vater des Mädchens bereits so viele gute Vorschläge gemacht hat, erhält er die Rolle des Erzählers.
Die Prinzessin arbeitet in der Bäckerei und Fuchs schlägt sich bei ihr erst einmal den Bauch mit Brötchen voll. Mit vollem Mund geht er zur Filialleiterin. Sie gibt ihm die Aufgabe die Regale mit dem Gabelstapler einzuräumen. Das geht gehörig schief. Die Farbeimer fallen runterund platzen auf, kurz darauf kippen die Regale um. Die Filialleiterin ist außer sich und entlässt den Fuchs. Er zieht daraufhin mit der Prinzessin in den Wald und backt Brötchen.
Eine schöne Geschichte! Wir applaudieren dem Papa, der sie erzählt hat. Das ist Praline und Plüsch bisher noch nie passiert. Und wir applaudieren den Schauspielern – besonders dem Prinzessinnendarsteller. Dann schweben wir froh hinaus.
Lachen - das ist inzwischen wissenschaftlich belegt - unterstützt den Heilungsprozess. Deshalb finanziert die Olgäle-Stiftung für das kranke Kind e.V. bereits seit 1999 die pychologisch geschulten Klinikclowns am Olgahospital des Klinikums Stuttgart, um die Situation der teils schwerstkranken Kinder zu verbessern. Sie sind „Emotionsregulierer, Brückenbauer, Wünscheerfüller, Atempausenschenker, Mutmacher, Tröster, Nähespender, Liebeschenker und vieles mehr“… Ihre wichtige Arbeit wird ausschließlich durch Spenden finanziert. http://www.olgaele-stiftung.de/spenden
