Licht für Krankenstationen

Ein Hilfsprojekt von „Sonnenenergie für Westafrika e.V.“ (B. Graepel) in Ouagadougou, Burkina Faso

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B. Graepel (verantwortlich)

B. Graepel
Zu dem sehr niedrigen HDI (Human Development Index) Burkina Fasos trägt unter anderem die schlechte Gesundheitssituation bei. Krankheiten wie AIDS, Malaria und Tuberkulose drücken die durchschnittliche Lebenserwartung auf gerade einmal 44 Jahre. Auf einen Arzt kommen hier 25.000 Menschen, in Deutschland ist das Verhältnis 1 zu 300.

Um in Burkina-Faso medizinische Versorgung zu erhalten, müssen manche Menschen ganze Tagesmärsche unternehmen. Dabei ist ihr Ziel ein CSPS - eine Krankenstation, bestehend aus einer Pharmacie (Apotheke), einem Dispensaire (Notstation zur Kranken- und Verletztenversorgung) und einer Maternité (Geburtsstation). Da der größte Teil der Bevölkerung Burkina Fasos außerhalb der Städte lebt, stellen die Krankenstationen die medizinische Grundversorgung des Landes dar. Gegenüber den Hütten des Sahel bieten die in etwas größeren Dörfern zu findenden CSPS deutlich bessere hygienische Umstände und die Möglichkeit zur medikamentösen Erstbehandlung. Hochschwangere Frauen kommen auch aus 30 km Entfernung in diese Zentren, um dort ihre Kinder zu entbinden, da die Risiken wie Kinds- oder Muttertod bei der Geburt dort wesentlich geringer sind.

Dennoch ist die Situation mehr als kläglich. Die meisten Krankenstationen befinden sich abseits urbaner Strukturen und haben daher keinen elektrischen Strom zur Verfügung. Ist die Sonne einmal untergegangen, müssen aber weiterhin Wunden versorgt und Infusionen gesetzt werden. Und gerade in der Dunkelheit kommen die meisten Kinder zur Welt. In der Nacht ist das wichtigste Arbeitsgerät einer Hebamme daher die Taschenlampe.

Programmidee

Sonnenenergie für Westafrika e.V. stattet gemeinsam mit Projektpartnern burkinische Krankenstationen mit Solaranlagen aus, die es erlauben, Maternité und Dispensaire zu beleuchten. Durch das solare Licht können auch nach Einbruch der Dunkelheit noch Patienten versorgt werden und Frauen ihre Kinder zur Welt bringen. Das Personal muss nicht mehr mit schwachen Taschenlampen oder gar gesundheitsschädlichen Petroleumlampen arbeiten und kann sich besser auf die Versorgung der Patienten konzentrieren.

Ziele des Programms

 Verbesserung der Gesundheitsversorgung im ländlichen Burkina Faso
 Verbesserung der Arbeitsbedingungen des Personals der Krankenstationen

Mehr unter: http://solar-afrika.de/page/Licht_fuer_Krankenstationen

Weiter informieren:

Dieses Projekt findest Du auch hier:

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Ort: Ouagadougou, Burkina Faso

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  • Gruppenbild mit dem Verwaltungsrat der Krankenstation Gambo nach erfolgreicher Elektrifizierung

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  • Licht in der Geburtenstation in Gambo

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  • Installation der Solaranlage im Gesundheitszentrum Gambo

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  • Eine stolze Mutter

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  • Neugeborenes im CSPS Salogo

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  • Bessere Gesundheitsversorgung durch beleuchtete Krankenstationen

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  • Neugeborenes im CSPS Salogo

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