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EXIT-EnterCircus

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Das zirkuspädagogische Projekt findet mit Inhaftierten im geschlossenen Jugendstrafvollzug statt. Gemeinsam werden verschiedene circensische Techniken erarbeitet und in einer Aufführung (beispielsweise in einer sozialen Einrichtung) präsentiert.

V. Barkhausen von EXIT - Enter Life e.V.Nachricht schreiben

EXIT - EnterCircus:

Das zirkuspädagogische Projekt findet mit ca. 8 - 12 Inhaftierten über mehrere Tage im geschlossenen Jugendstrafvollzug oder Jugendarrest statt. Die Projekte von Exit-EnterLife sind auf eine Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und der sozialen Kompetenzen ausgelegt. In der circensischen Arbeit werden diese über die Medien des Zirkus verwirklicht.

Die gemeinsame Erarbeitung verschiedener Techniken (Jonglage, Balance, Akrobatik, Fakirkünste, Clownerie, Zauberei etc.) sowie die intensive Zusammenarbeit für das gemeinsame Ziel einer oder mehrerer Aufführungen fordert ein hohes Maß an Engagement, Teamarbeit und Konzentration. Zentral ist die Orientierung an den unterschiedlichen Fähigkeiten der Teilnehmer_innen und das Verstärken dieser Potentiale. So werden Lernprozesse durch Selbsterfahrung ermöglicht.

Die erbrachte Leistung sowie das erlernte „Können“ finden ihre Anerkennung und Bestätigung in dem Applaus des Publikums.

Primäre Ziele sind Persönlichkeitsentwicklung und die Förderung der sozialen Kompetenzen der Teilnehmer_innen. Dabei wird jeweils auf die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer_innen und das aktuelle Geschehen der Gruppe eingegangen.

Weitere mögliche Ziele, je nach Teilnehmergruppe, können Kooperation, Übernahme von Verantwortung, Förderung der Selbstständigkeit und Umgang mit Misserfolg sein. Durch das gemeinsame Ziel einer Aufführung entstehen Prozesse der kommunikativen Auseinandersetzung.

Das Konzept basiert auf Freiwilligkeit - im Gegensatz zum vorstrukturierten Alltag im Jugendstrafvollzug. Es wirkt präventiv und bereitet gezielt auf ein Leben in sozialer Verantwortung vor, indem neben der Schulung besonderer körperlichen Fähigkeiten auch Schlüsselkompetenzen wie Entscheidungsfähigkeit, Impulskontrolle, Frustrationstoleranz und soziale Verhaltensweisen erarbeitet und reflektiert werden. So können Selbstwirksamkeit und die Konsequenzen des eigenen Handelns bewusst gemacht werden.

Hiermit leistet das Sozialtraining einen alternativen Beitrag zum Erreichen des Vollzugsziels, der Befähigung für ein Leben in sozialer Verantwortung.

Das Team:

Das Trainerteam setzt sich aus den vom Zirkus- und Artistikzentrum Köln zertifizierten Zirkuspädagogen Erik Werner und Johannes Fischer zusammen. Durch ständige Fort- und Weiterbildung in den circensischen Techniken sowie zu Aspekten der Gruppendynamik verbessern sie ihre Arbeit kontinuierlich methodisch und konzeptuell.

Die Finanzierung:

Das Projekt wird teilweise aus Geldern der Anstalten finanziert. Nicht getragene Anteile sollen durch Spenden finaziert werden.

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