Deutschlands größte Spendenplattform

Malteser Suchthilfe Frankfurt a.M.

Frankfurt, Deutschland

Die Suchtambulanz der Malteser hilft schwerst drogenabhängigen Menschen, sich gesundheitlich zu stabilisieren und einen Weg "zurück ins Leben" zu finden.

K. Heim von MW Malteser Werke gemeinnützige GmbH
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Roman K., 38 Jahre, ist seit dem 19. Lebensjahr drogenabhängig. 
Jetzt hat er sich bei uns in der Substitutionsfachambulanz der Malteser in Frankfurt gemeldet. In der Substitution will er seinen Drogenkonsum reduzieren und sich wieder um eine Krankenversicherung bemühen. Dafür muss Roman K. sich zunächst stabilisieren, um erforderliche Unterlagen in seinem Heimatland besorgen zu können.

Roman K ist nicht krankenversichert. Er hat Begleiterkrankungen und braucht teure Medikamente. Neben seiner kommunal finanzierten Substitutionsbehandlung entstehenden für seine Behandlung monatlich Kosten in Höhe ca. 500 Euro, die durch Spenden finanziert werden müssen. 
 
Roman K. ist einer von 10 nichtversicherten Patienten, deren Substitutionskosten durch städtische Mittel getragen werden. Darüber hinaus gibt es weitere Patienten, welche nicht krankenversichert sind, aber dringend eine Substitutionsbehandlung benötigen. Die meisten Patienten können die gewonnene Stabilität nutzen, um ihren Versicherungsstatus wiederzuerlangen. Bei einigen Patienten gelingt die Überführung in die reguläre Krankenversicherung nicht, sei es aus krankheitsbedingten Schwierigkeiten heraus, oder aufgrund hoher bürokratischer Hürden. Auch diese Patienten brauchen unsere Unterstützung!
 
Helfen Sie mit! Bitte spenden Sie, damit wir auch weiterhin Roman und andere nichtversicherte Patienten dabei unterstützen können, einen Weg aus der Drogensucht zu finden.
 
In den 500 Euro sind Kosten für Medikamente und Impfstoffe sowie Verband- und medizinisches Material enthalten. Hinzu kommen Labor- und Untersuchungskosten wie EKG sowie körperliche und psychiatrische Untersuchungen. 
 
Die Ambulanz der Malteser wird täglich von bis zu 100 schwerst drogenabhängigen PatientInnen besucht. Sie werden dort von einem Team, bestehend aus Ärzten, medizinischen Fachangestellten und Sozialarbeitern versorgt und betreut. Viele leiden an Organ- und Gefäßkrankheiten. Die Anbindung an eine solche Ambulanz schafft Vertrauen zwischen den Patienten und Malteser-Mitarbeitern, der allgemeine Gesundheitszustand der Patienten verbessert sich, es gelingt, sich Schritt für Schritt in die Gesellschaft zu integrieren und am Leben teilzuhaben.