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Sebastian Stürzebecher
Sebastian Stürzebecher schrieb am 23.09.2026
📍Kampala, Uganda
Auf einem Hügel überhalb der Hauptstadt befindet sich die Namungoona Orthodox Primary School.
Lange gab es an dieser Schule nicht genügend Wasser und eine mangelhafte Sanitärversorgung.

Die Folgen
Häufige Erkrankungen, teils schwere Typhusfälle unter den Schüler*innen aufgrund der mangelnden hygienischen Versorgung.
Besonders Kinder mit Behinderungen blieben dem Unterricht fern, denn die Infrastruktur der Schule war nicht barrierefrei.

Doch all das hat sich geändert, durch einen neuen Zugang zu sauberem Trinkwasser und einer bedarfsgerechten sanitären Versorgung.

An der Namungoona Orthodox Primary School zeigt sich wie der Zugang zu Wasser und Sanitärversorgung sich auch positiv auf die Bildung von Kindern auswirken kann.
So auch ganz besonders auf Ibrahim.

Ibrahim ist 12 Jahre alt und auf einen Rollstuhl angewiesen. An zahlreichen Schulen wurde Ibrahim abgewiesen, denn keine ist barrierefrei. Das änderte sich durch den Bau einer bedarfsorientierten Toiletten und Handwaschanlage.

Wasser für die Schule
Gegen die Wasserknappheit auf dem Hügel wurde ein “rainwater-harvesting-system" mit drei großen Regenwassertanks installiert, um den Schüler*innen das Hände waschen zu ermöglichen. Klos für alleAußerdem wurde durch den Bau einer sanitäreren Anlage für die Mädchen und dem Bau einer barrierefreien Toilette die dringende Notwendigkeit von geschlechtergetrennten Anlagen erkannt und ein menschenwürdiger Zugang zu Sanitär und Hygiene gewährleitet.

Eine weitere neue Anlage für Jungen befindet sich derzeit noch im Bau.



Schulleiterin Judith berichtet:
"Ibrahim ist so glücklich und aufgeregt, endlich in der Schule zu sein. Eigentlich müsste er um 13:00 Uhr nach Hause gehen, aber er will keine einzige Minute verpassen und bleibt oft bis spät abends um 17:00 Uhr hier. Es war für ihn einfach unvorstellbar, jemals eine Schule zu besuchen. Ihr habt unseren Kindern Hoffnung geschenkt."

Zugang zu Wasser = Zugang zu Bildung
Dank der inklusiven Infrastruktur konnte Schulleiterin Judith Chellangat den 12-jährigen Ibrahim sofort aufnehmen.
Durch die Anlage konnte nicht nur Ibrahim zur Schule gehen, auch alle anderen Kinder haben durch die neuen Sanitäranlagen mehr Chancen eine gute Bildung zu genießen.

Danke für deinen Einsatz für Wasser
Wie du siehst entsteht durch den gerechten Zugang zu Wasser so viel mehr.