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Beendet Natur- und Umweltschule

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Mit dem Urteil des Sächsischen OVG vom 11. Mai 2018 muss die Natur- und Umweltschule in Dresden den Schulbetrieb einstellen. Das OVG folgte damit nicht der Auffassung des VG Dresden welches 2015 der Schule die Genehmigungsfähigkeit zusprach.

J. Pörschke von Verbund Sozialpädagogischer Projekte e.V. DresdenNachricht schreiben

Die Natur- und Umweltschule (NUS) war eine Freie Grundschule im Dresdner Norden. Sie wurde im Jahr 2011 aus einer breiten Initiative engagierter PädagogInnen und Eltern gegründet. Träger war der Verein Sozialpädagogischer Projekte e.V. (VSP).

Die NUS war eine Ganztagsschule. In ihrem pädagogischen Konzept verband sie zentrale Elemente des schulorganisatorischen Modell Jena-Plan mit der Natur- und Umweltpädagogik. Die Kinder lernten in Gruppen. Jede Lerngruppe wurde von zwei PädagogInnen geführt, darunter mindestens eine staatlich anerkannte qualifizierte Lehrkraft. Darüber hinaus umfasste das Kollegium ausgebildete Sozial- und NaturpädagogInnen, Sprach- und HeilpädagogInnen und ErzieherInnen. Die Lerngruppen waren jahrgangsübergreifend gemischt zusammengestellt. Damit ermöglichten wir es jedem Kind, in seinem ganz individuellen Tempo zu lernen und zu forschen, unabhängig von seiner Zuordnung zu einer Klassenstufe. 

Der Unterricht erfolgte in drei Lern- und Projektzeiten, von denen zwei am Vormittag und eine nach der Mittagspause am Nachmittag stattfand. Unsere SchülerInnen lernten mit Hilfe individueller Tages- und Wochenpläne, die von den Lehrkräften gemeinsam mit den Kindern erarbeitet wurden. In diesem Rahmen setzten die Kinder ihre Lernvorhaben um. Der Unterricht an der Natur- und Umweltschule lehnte sich dabei an den Sächsischen Lehr- und Bildungsplan an, erweiterte und vertiefte ihn da, wo die besonderen pädagogischen Interessen unserer Schule lagen. 

Die Natur lag in Form der Dresdner Heide direkt vor unserer Schultür. Sie bot den Kindern den Raum für Entdeckungen, freies Spiel und Erholung. Die Natur war aber auch und vor allem ein zentraler Lernraum, der eine unermessliche Vielfalt an Möglichkeiten für unsere pädagogische Arbeit bot. Schutz der Natur und Sicherheit in der Natur waren uns wichtige Anliegen. Daher standen wir stets in engem Kontakt mit dem zuständigen Revierförster der Landeshauptstadt Dresden.

Unser Weg, Schule zu leben und Lernen zu begleiten, war sowohl eine große pädagogische als auch eine immense finanzielle Herausforderung, da wir in all den Jahren keine staatliche Finanzförderung erhalten haben.

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