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Obdachlos in Yokohama – den ungesehenen begegnen!

Ein Projekt von mt:28 gGmbH
in Yokohama, Japan

Etwa 140 obdachlose Menschen leben rund um die Bahnstation Kannai/Yokohama. Wer einmal aus dem System fällt, hat es schwer sich "über Wasser" zu halten. Gesellschaftlich und sozial völlig isoliert fristen sie ein Dasein im Schatten der Öffentlichkeit

Bernd
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Über das Projekt

In Japan ist es nicht erwünscht über sie zu sprechen. Sie werden gemieden und man sollte nicht mit ihnen in Kontakt treten. Sie leben außerhalb des Systems, sind sozial und finanziell weitgehend isoliert. Das japanische Sozialsystem sieht nur äußerst geringe Leistungen in seinem Katalog für sie vor. Die Obdachlosen. 
 
Wer einmal aus dem System fällt, ob nun wegen Arbeitslosigkeit, Scheidung, Krankheit, oder sonstigem, hat es sehr schwer sich "über Wasser" zu halten. Gesellschaftlich und sozial völlig isoliert fristen sie ein Dasein im Schatten der Öffentlichkeit. Für die meisten Menschen sind sie unsichtbar, zum einen, weil sie sich verstecken und sehr darauf achten niemandem zur Last zu fallen, zum anderen, weil sie einfach nicht angesehen werden. Die Menschen schauen schlicht und einfach an ihnen vorbei.  

Viele Obdachlose hätten durchaus die Möglichkeit mehr Unterstützung zu erhalten. Dafür müssten Sie beim Amt ihre nächsten Angehörigen (Eltern, Geschwister, Onkel, ...) angeben, die dann für sie verantwortlich wären. Allerdings schämen sie sich zu sehr und wollen um jeden Preis vermeiden, dass ihre Familie wegen ihnen ihr Gesicht verliert und womöglich entehrt wird. Deshalb verzichten sie auf diese Unterstützung und entscheiden sich für ein Leben auf der Straße. 

Und trotzdem versuchen diese Menschen, sich so nah wie möglich zur Gesellschaft zugehörig zu zeigen. Solange es geht, kleiden sie sich gut und sehen gepflegt aus. Sie bemühen sich um Arbeit, die sie jedoch meistens ohne festen Wohnsitz nicht bekommen. Deshalb bewerben sich viele immer wieder auf ein Zimmer von 1,8 mal 1,8 Metern in einem dafür vorgesehenen Hotel, um zum einen eine höhere staatliche Unterstützung zu erhalten, weil sie einen Wohnsitz nachweisen können, zum anderen hoffen sie aus dem gleichen Grund eine gute Arbeit zu ergattern. Gelingt es ihnen nicht innerhalb eines Monats eine Arbeit nachzuweisen, müssen sie wieder ausziehen und erneut auf der Straße leben. So erleben sie einen ständigen Wechsel zwischen Hoffen und Bangen.  

Über 4.000 Japaner leben allein in Tokyo in Internetcafés, sie sind nicht unbedingt arbeitslos. Die rund um die Uhr geöffneten Internetcafés bieten neben einer Kabine mit Computer in der man schlafen kann auch Duschen und mehr Privatsphäre als auf der Straße an. 
Sie werden in Japan auch als Working Poor bezeichnet – Menschen, die zwar arbeiten, aber dennoch nicht genug verdienen, um sich ein Dach über dem Kopf leisten zu können. 
  
Regelmäßig spenden wir Hoffnung durch unsere Gaben, Ansprache und Liebe für diese Menschen. Durch die Begegnung mit uns können wir ihnen zeigen, dass sie wertvoll sind und gesehen werden. Viele versuchen auch körperlichen Kontakt herzustellen, indem sie einem die Hand reichen oder an die Schulter fassen. Sie hungern danach wahrgenommen zu werden. 

Über

betterplace.org ist die größte deutsche Spendenplattform. Seit 2007 helfen wir Menschen, Hilfsorganisationen und Unternehmen, Gutes zu tun. Alle Projekte auf betterplace.org sind gemeinnützig. Da auch wir selbst gemeinnützig sind und nicht profitorientiert arbeiten, ist unsere Plattform für die Projekte kostenlos.
2007gegründet
12.500gemeinnützige Organisationen
185 Mio €für den guten Zweck
Initiative Transparente Zivilgesellschaft (Logo)

Etwa 140 obdachlose Menschen leben rund um die Bahnstation Kannai/Yokohama. Wer einmal aus dem System fällt, hat es schwer sich "über Wasser" zu halten. Gesellschaftlich und sozial völlig isoliert fristen sie ein Dasein im Schatten der Öffentlichkeit

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