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Leon Birck
Leon Birck schrieb am 10.09.2025

Durch den neuen politischen Kurs der US-amerikanischen Regierung und der damit verbundenen Abwicklung von USAID herrscht akuter Mangel im Flüchtlingslager Kakuma in Kenia. Es fehlen Lebensmittel, es fehlt Wasser, es fehlen Perspektiven.

Es gibt erschreckende Medienberichte, wie die über Geflüchtete aus dem Südsudan, die in ihrer Verzweiflung das Flüchtlingslager in Kakuma verlassen. Sie machen sich zu Fuß zurück auf den Weg in den Südsudan - trotz der großen Risiken, die damit verbunden sind.

Wir stehen in dieser schwierigen Zeit fest an der Seite unseres lokalen Partners Solidarity Initiative for Refugees (SIR). Neben der monatlichen Unterstützung beim Betrieb einer Bildungseinrichtung entwickeln wir ein WASH-Projekt - zur autonomen Versorgung des Zentrums mit Trinkwasser und Einrichtungen für die persönliche Hygiene.

In den letzten Monaten hat unser Verein Source Humanitarian Network e.V. erfolgreich die Trägerprüfung beim Kleinprojektefonds durchlaufen. Damit können wir uns jetzt auf eine Förderung i.H.v. 10.000€ aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) bewerben. Unser Projektantrag für eine Regenwasserauffanganlage war bereits fast fertig, als sich die Situation vor Ort drastisch verschlechterte. Nach intensiven Diskussionen haben wir uns entschlossen, das Projekt zu erweitern. Was wir jetzt tun, darf sich nicht auf den Bedarf allein im Computerzentrum beschränken. Unser Projekt soll die Not auch in der Nachbarschaft lindern, in der unsere Einrichtung verwurzelt ist.

Deshalb wollen wir einen tiefen Trinkwasserbrunnen bohren. Wir haben bereits eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, Genehmigungen und ein erstes Angebot eingeholt. Aktuell holen wir weitere Angebote ein und optimieren das Konzept. Unser Ziel ist eine verlässliche Versorgung mit Trinkwasser - für das Computerzentrum und für seine unmittelbare Nachbarschaft. Die Gesamtkosten werden voraussichtlich zwischen 25-30.000€ liegen. Aus diesem Grund sind wir in Gesprächen mit einem weiteren, institutionellen Finanzierungspartner. Und deshalb bitten wir Euch erneut um Eure Unterstützung. Je mehr Geld wir als kleiner, ehrenamtlich organisierter Verein selbst beisteuern können, desto flexibler und schneller können wir das Projekt umsetzen.

Jeder Euro, ob einmalig oder als Dauerspende, hilft uns, die Situation vor Ort zu stabilisieren.

Wir danken Euch von Herzen für Eure Unterstützung,

Leon und das Team von Source Humanitarian Network e.V.