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Beendet Solarstrom für eine Mädchenschule in Tansania

Ngara, Tansania

Beendet Solarstrom für eine Mädchenschule in Tansania

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Mit Hilfe einer stabilen Energieversorgung über Solarenergie. soll den Schülerinnen der Baramba Girls Secondary School ein kontinuierlichen Computerunterricht und das Lernen in den Abendstunden ermöglicht werden.

I. Holfelder von Ingenieure ohne Grenzen e.V.Nachricht schreiben

- Das Projekt -
Aufgrund der steigenden Energiepreise und eines unzuverlässigen Versorgungsnetzes ist eine sichere Stromversorgung der „Baramba Girls Secondary School“, einer Mädchenschule in der Region Kagera im Norden Tansanias, nicht mehr gewährleistet. Die Regionalgruppe Berlin der NGO Ingenieure ohne Grenzen e.V. unterstützt die Bildung der Mädchen, im Alter von 14 und 17 Jahren.
Geplant ist es, den Strombedarf der Schule mit Hilfe einer autarken PV-Anlage zu decken. Die elektrische Energie wird dafür in Solarmodulen generiert und mittels Akkus gespeichert. Somit können die langen Sonnenstunden optimal für die Energieerzeugung genutzt und eine nachhaltige elektrische Versorgung realisiert werden.
Durch die optimierte Elektrifizierung wird die Unterrichtsqualität verbessert, da das Lernen in den frühen Abendstunden und der regelmäßige Computerunterricht gesichert werden kann. Zudem können durch die Einsparung von laufenden Kosten, freigewordene Gelder für Schulausstattung und Lehrergehälter eingesetzt werden.
Ein weiterer elementarer Bestandteil ist das nachhaltige Verständnis über die Energienutzung, welches den Schülerinnen und dem Betriebspersonal im Rahmen des Projektes vermittelt wird. Somit wird gewährleistet, dass die Menschen die Anlage verstehen, Begeisterung entwickeln und auch selbstständig für Wartung und Verbesserung sorgen können.

- Ausgangssituation -
Auf dem Campus der Schule leben derzeit über 200 Schülerinnen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren sowie ca. elf Lehrer und zehn weitere Angestellte, die teilweise mit ihren Familien ebenfalls auf dem Schulcampus in kleinen Häusern wohnen. Zurzeit wird versucht die konstante Versorgung der Schule mit Elektrizität über das unzuverlässige Stromnetz und einen alten Dieselgenerator zu gewährleisten. Mit den aktuellen finanziellen Ressourcen können täglich maximal eine Stunde am Abend die Schlafräume und Lehrerzimmer mit Licht versorgt werden und auch das nur sehr unzuverlässig. Da die Schule auf der Höhe des Äquators liegt, wird es das ganze Jahr etwa um 18 Uhr innerhalb von einer viertel Stunde dunkel. Der Computerraum mit insgesamt 21 Arbeitsplätzen wird für den Unterricht wenige Stunden pro Woche mit Strom versorgt.

- aktueller Stand –
Die erste Phase des Projekts, der Aufbau vom elektrischen Netz sowie der Bau des Powerhouse, wurden in diesem Jahr erfolgreich beendet und für den vorläufigen Betrieb freigegeben.
Im nächsten Schritt geht es an den Aufbau der Photovoltaik Anlage sowie der Speichermodule und deren Elektronik.

Zur erfolgreichen Implementierung der PV-Anlage möchten wir Sie einladen uns als Partner bei der Realisierung der PV-Anlage zu unterstützen. Gern können Sie wählen, für welche Anlagenteile Sie sich einsetzten möchten.