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Wir haben 8.900,67 € Spendengelder erhalten

Sebastian Thurow
Sebastian Thurow schrieb am 11.03.2026

Massive Angriffe auf kritische Infrastrukturen führen zu anhaltenden Energieausfällen: Nach schweren Angriffen waren in Kyjiw zeitweise rund 6.000 Wohnblocks ohne Energie. Mitte Januar lebten etwa 200.000 Menschen in der Hauptstadt und Umgebung ohne Strom oder Heizung – bei eisigen Außentemperaturen. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Kinder, Menschen mit Behinderungen und chronisch Kranke, für die Strom- und Heizungsausfälle besonders gefährlich sind. Sie sind auf medizinische Geräte, Medikamente oder eine barrierefreie Infrastruktur angewiesen.  Welche Hilfe leistet das DRK?

Gemeinsam mit dem Ukrainischen Roten Kreuz und in enger Zusammenarbeit mit der staatlichen Katastrophenschutzbehörde leisten wir lebenswichtige Hilfe, vor allem in diesem harten Winter: 72 sogenannte Heating Points (Wärmestuben) an 52 Standorten bieten Schutz vor der Kälte, warme Mahlzeiten, Strom zum Aufladen von Geräten und psychosoziale Unterstützung. Generatoren, Feldküchen und die Notfallteams des URK sichern die Grundversorgung der betroffenen Menschen auch bei länger andauernden Strom- und Heizungsausfällen. 

Ein besonderer Fokus liegt auf der Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum, etwa durch mobile Gesundheitsstationen, die Menschen in abgelegenen Regionen medizinisch versorgen, wo reguläre Angebote kaum erreichbar sind. Im vergangenen Jahr konnten so rund 36.000 Patientinnen und Patienten versorgt werden.