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Artenschutzprojekt: Sumatra-Tiger

Ein Projekt von Förderverein von Tierpark u. Zoo Berlin e.V.
in Berlin, Deutschland

Vor 50 Jahren gab es auf der Insel Sumatra circa 1.000 Tiger. Nach aktuellen Bestandserhebungen leben zur Zeit des Entstehens dieses Artikels, also im Jahr 2021, noch etwa 400 Exemplare in der dortigen Wildnis.

T. Ziolko
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Über das Projekt

Der Sumatra-Tiger (Panthera tigris sumatrae) lebt nur in den Wäldern und Sümpfen auf der gleichnamigen indonesischen Insel Sumatra und ist damit die am südlichsten vorkommende noch lebende Unterart des Tigers. Früher waren die Sumatra-Tiger über die ganze Insel verbreitet; heute leben diese beeindruckenden Raubkatzen lediglich noch in verstreuten Gebieten, die vorwiegend Schutzgebiete sind. 

Vor 50 Jahren gab es auf der Insel Sumatra circa 1.000 Tiger. Nach aktuellen Bestandserhebungen leben zur Zeit des Entstehens dieses Artikels, also im Jahr 2021, noch etwa 400 Exemplare in der dortigen Wildnis. Er gehört damit zu den seltensten Unterarten des Tigers, weshalb ihn die Weltnaturschutzorganisation (IUCN) in der Roten Liste als „vom Aussterben bedroht“ einstuft. Er ist in seinem Verbreitungsgebiet geschützt und darf nicht gejagt werden. Darüber hinaus hat das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) den Handel mit lebenden Sumatra-Tigern als auch mit Produkten aus Teilen toter Tiere verboten. Somit genießen diese imposanten Großkatzen auch innerhalb der Europäischen Union höchsten Schutzstatus.

Von 1998 bis 2002 wurden jährlich im Schnitt 51 Sumatra-Tiger gejagt. Früher wurden sie vorwiegend wegen ihres Fells getötet, das als Trophäe diente. Mittlerweile werden sie hauptsächlich wegen ihrer Bedeutung in der asiatischen Medizin, besonders in der chinesischen, verfolgt. Nahezu allen Körperteilen werden Wunderkräfte zugeschrieben, sodass das Wildern ein lukratives Geschäft darstellt. Nach aktuellen Schätzungen wird der jährliche Umsatz von Tigerprodukten auf über 25 Millionen US-Dollar geschätzt. Die Nachfrage von Arzneien aus Tigerteilen nimmt zwar gegenwärtig ab, wird jedoch auf kleinerem Niveau langfristig fortbestehen. 

Das wirtschaftliche Wachstum und eine damit einhergehende Bevölkerungszunahme führen dazu, dass die einmalige und artenreiche Naturlandschaft Sumatras schwindet. Der Verlust des Lebensraums durch Waldrodungen für die Papier- und Palmölindustrie ist neben der Wilderei das Hauptproblem für die endemischen Tiere. Palmöl ist eines der bedeutenden Exportgüter Indonesiens. Daher werden große Waldgebiete, in denen die Tiger leben, gerodet. Auch in Deutschland findet dieses Öl einen großen Absatz, weil es als Rohstoff für Kosmetik, Waschmittel, Fertiggerichte u.v.m. verwendet wird. Durch die Waldrodungen werden zeitgleich die Lebensräume der Beutetiere der Tiger verdrängt, sodass es ihnen an Nahrung mangelt.

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Vor 50 Jahren gab es auf der Insel Sumatra circa 1.000 Tiger. Nach aktuellen Bestandserhebungen leben zur Zeit des Entstehens dieses Artikels, also im Jahr 2021, noch etwa 400 Exemplare in der dortigen Wildnis.

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