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Stärkungswochenende

Ein Projekt von Frauenselbsthilfe Krebs e.V.
in Kaub, Deutschland

In der Gruppe sind Frauen mit Krebserkrankungen. Die Mehrzahl der Frauen haben eine gynäkologische Krebserkrankung: Metastasierte mit unterschiedlicher Progression der Erkrankung, Frauen mit Remission und palliativ eingestellte Frauen.

Kathrin Ebert
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Über das Projekt

 
Was ist die Idee? 
Stärkung der Resilienz und Unterstützung der Akzeptanz der Erkrankung in einem 
Wochenendseminar. Eine Referentin wird die Teilnehmerinnen anleiten und Techniken vermitteln, die die Teilnehmerinnen schnell und wirksam selbst zuhause umsetzen können. 
 
Wie wirken Entspannungsverfahren? 
Die Lebensqualität der Teilnehmerinnen erhöht sich durch die Anwendung von Entspannungsübungen. Alles, was Anspannung, Angst und Verkrampfung lindert, kann den Teilnehmerinnen dabei helfen, ihre Erkrankung besser zu verarbeiten und die täglichen 
Anforderungen ihrer Behandlung und ihres Alltags möglichst gut zu bewältigen. Durch Vermittlung von Entspannungstechniken und Imaginationsübungen wird den Frauen ein SOS-Koffer anhand gegeben, der im Falle von Angstzuständen selbständig angewendet werden kann. Ebenso werden Entspannungsübungen für die Schmerzen vermittelt. Die Frauen sollen bewusst lernen, wie sie bei Schmerzen mit Atmung und Mediation, Entspannungsübungen sich selbst helfen können zu entspannen, was sich wiederum positiv auf die körperlichen Beschwerden auswirkt. Diese Technik kann als Hilfsmittel angewendet werden, jedoch nicht die Medikamente ersetzen.  Entspannungsverfahren haben ein sehr breites Einsatzgebiet und können auch während chemotherapeutischer Behandlungen angewendet, deren möglichen Nebenwirkungen, wie Übelkeit, Angst, anhaltende Erschöpfungszustände (Fatigue), Störungen des Konzentrationsvermögens und Beeinträchtigung des Gedächtnisses mindern.

Musik
Der zweite und kleine Teil des Seminarwochenendes ist die Anwendung von Handpans und Djembe-Trommeln
Wirkung der Musiktherapie auf das Gehirn 
Musik hat bestimmte Bestandteile, die sich positiv auf das Gehirn auswirken. Musik stimuliert tatsächlich die Produktion von „Glückshormonen“, erzeugt ein Gefühl des Wohlbefindens. 
Kognitive Vorteile: Musiktherapie trägt auch zur Wiederherstellung des Gedächtnisses bei, da sie bestimmte kognitive Bereiche wie Sprache und Aufmerksamkeit stimuliert. Deshalb ist es eines der Ziele der Musiktherapie, das Gedächtnis und die kognitiven Fähigkeiten zu verbessern oder zu bewahren, da viele Teilnehmerinnen an Konzentrationsstörungen und dem sogenannten Chemogehirn leiden. 
 
Wirkung der Musiktherapie auf die Emotionalität 
Für die Teilnehmerinnen, die sich durch Worte nicht ausdrücken können, ist Musiktherapie eine Möglichkeit Gefühle auszudrücken, die sie sonst nicht hätten ausdrücken können. So kann z.B. Freude oder Zorn einen Kanal finden. Musik setzt innere Prozesse in Gang. Die Teilnehmerinnen müssen keine musikalischen Voraussetzungen mitbringen. Musiktherapie wird bei psychischen Störungen wie zum Beispiel Depression oder Angststörungen angewendet.