Deutschlands größte Spendenplattform

Ein Filmprojekt über Pazifisten, Widerständige und Visionäre in Freiburg

Ein Projekt von pax christi Diözesanverband Freiburg
in Freiburg im Breisgau, Deutschland

In einem 90-minütigen Film haben sich Freiburger Friedens-, Menschenrechts- und Umweltgruppen auf die Suche nach Menschen gemacht, die sich in der Geschichte der Stadt gegen Krieg und für Frieden eingesetzt haben - mit überraschenden Ergebnissen.

Markus Weber
Nachricht schreiben

Über das Projekt

Vor gut zwei Jahren haben sich aus Anlass der bevorstehenden 900-Jahr Feier der Stadt Freiburg zwölf Vertreter*innen aus Freiburger Friedens-, Menschenrechts- und Umweltgruppen gemeinsam mit dem Freiburger Filmemacher Stefan Ganter auf die Suche nach Pazifisten, Widerständigen und Visionären in der Geschichte der Breisgaumetropole gemacht. Bei ihren Recherchen sind sie aber nicht in der Vergangenheit stehen geblieben, sondern haben auch den heutigen Beitrag der Stadt Freiburg und ihrer Bürger*innen zu Themen wie Krieg und Frieden gemeinsam in den Blick genommen und für einen Film aufbereitet - in einem für ein Filmprojekt wohl einmaligen basisdemokratischen Vorgehen.

Mit dem nun fast fertig gestellten Film mit dem Titel "tun wir. tun wir. was dazu" ist es den Filmschaffenden gelungen, in neun Episoden meist wenig bekannte Freiburger*innen vorzustellen, die sich in der Geschichte der Stadt gegen Krieg und für Frieden engagiert haben; und dies mitunter mit ihrem Leben bezahlen mussten. Dabei machten die Beteiligten immer wieder neue, aufregende Entdeckungen, lernten die Nachfahren interessanter Freiburger*innen kennen oder konnten bisher einmalige Filmaufnahmen realisieren,  die sie nun endlich mit einer breiten Öffentlichkeit teilen möchten.  

Da die Recherchearbeiten, die Erarbeitung des Konzepts, die Realisierung, die Dreh- und Schnittarbeiten sowie die Fertigstellung des Films sich jedoch als viel aufwändiger, überraschender und ertragreicher als gedacht gestaltet haben und das Endprodukt somit nun von ursprünglich angedachten 30 Minuten auf 90 Minuten angewachsen ist, benötigen die Filmschaffenden, die fast ausnahmslos ihre Freizeit in dieses Projekt gesteckt haben, nun aber noch dringend finanzielle Unterstützung, um den höheren Aufwand und die damit verbundenen Kosten auffangen bzw. abfedern zu können ; aber auch, um die nun fertig gestellte Vorführversion noch an ein paar Stellen zu überarbeiten und zu verbessern (Postproduktion). 

Der Film soll dann bis Ende März 2022 endgültig fertig gestellt werden und Premiere feiern - so Corona es zulässt. Danach möchten alle am Film Beteiligten im Rahmen von Vorführungen im Kino, in den Stadtteilen oder bei den unterschiedlichsten Bildungs- und Kulturveranstaltungen mit der Stadtgesellschaft darüber ins Gespräch kommen, wie die Freiburgerinnen und Freiburger sich heute und künftig, lokal wie global für Frieden, Gerechtigkeit und Umweltschutz einsetzen können. 

Projektbeteiligte sind Freiburger Vertreter*innen der Weltbürger/innenvereinigung AWC, der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegenerInnen (DFG-VK), von Ecotrinova, des Eine Welt Forum, des Freiburger Friedensforums, der Kirchlichen Landesgeschichte an der Uni Freiburg, der Ärztevereinigung IPPNW, der Internationalen Katholischen Friedensbewegung pax christi sowie des RüstungsInformationsbüros (RIB) Freiburg.