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Wasser für Koyoo

Ein Projekt von zukunftsgedanken e.V
in Waliso, Äthiopien

Wasser ist ein Menschrecht! Mit deiner Unterstützung können wir es schaffen, 2000 Menschen nachhaltig mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.

J. Trost
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Über das Projekt

 Das Problem:
Gerade zu Zeiten einer Pandemie wird weltweit wieder klar, wie wichtig Hygiene ist.
Doch was ist, wenn man kein fließendes Wasser hat? Die nächste natürliche Quelle bis zu vier Kilometer entfernt ist? Wenn ein ganzes Dorf kein Wasser zum Waschen, Kochen und natürlich Trinken hat?

Wo: Koyo, ein abgelegenes Dorf im äthiopischen Hochland.
Auf gut 2700 Meter streckt sich die Gemeinschaft über Felder und Hügel. Koyo liegt im Bundesland Oromia.

Für wen: Rund 1350 Menschen würden durch unser Projekt täglich sauberes Trinkwasser erhalten.
Außerdem befindet sich in Koyo die von uns geförderte Grundschule mit ungefähr 900 Schüler:innen. Diese würden durch einen Wasseranschluss die Möglichkeit erhalten, täglich sauberes Wasser zu trinken und auch auf den Schultoiletten der Hygiene nachzugehen.

Die Lösung: Eine Quelle, die rund 7 Kilometer von Koyo entfernt ist, trägt genug Wasser, um den Wasserbedarf der Gemeinde zu decken. Durch den Ausbau des Quelltopfes und einer Pipeline mit mehreren Zugangspunkten und Wasserreservoirs wird das Wasser für Menschen in und um Koyo erreichbar sein.
Das Gute an dem Ausbau der Quelle? Wir müssen nicht bohren, sondern können das natürlich vorhandene Wasser nutzen, das sogar ohne Aufwand von der Schwerkraft allein in den Ort getragen wird. Dadurch nutzen wir nicht nur die ökologische Lösung, wir sichern durch den geringen technischen Aufwand außerdem die Nachhaltigkeit.
 
Wer: Zukunftsgedanken e.V. kooperiert bereits mit der lokalen und erfahrenen NGO Environmentalists Development Association - Ethiopia (EDAE), welche geophysische Erhebungen vor Ort unternommen hat. Daraufhin wurde uns ein Projektdesign mit Kostenvorrechnung vorgelegt, auf dem dieser Projektplan basiert. EDAE holt zudem die rechtlichen Genehmigungen ein, schließt also Vereinbarungen mit den zuständigen Ämtern und Gemeinden.

Wie wird die Langfristigkeit gewährleistet? Eigenanteil schafft Verantwortung. Deshalb werden 10% der gesamten Projektsumme von den einzelnen Gemeindemitgliedern selbst übernommen. EDAE wird in Zusammenarbeit mit der regionalen Verwaltung ein Gremium aus sieben Gemeindemitgliedern ausbilden, die kleine Reparaturen selbst erledigen können und die Verantwortung über das Fortlaufen des Projekts tragen. Es wird im Verlauf des Gebrauchs für alle Nutzer:innen eine Art Steuer anfallen, die von den demokratisch gewählten Gemeindemitgliedern verwaltet wird und für Reparaturkosten verwendet werden kann.

Wie hoch ist die benötigte Summe? Aufgrund der schwankenden Währungsraten, der Inflation und der damit zusammenhängenden Fluktuation der Preise in Äthiopien ist eine präzise, endgültige Summe schwer zu nennen. Unsere aktuellen Berechnungen (Stand November 2021) sehen 80 000 – 100 000 € für die Durchführung des Projekts vor.