Deutschlands größte Spendenplattform
1

Eine Drohne zum Schutz des Regenwaldes

Ein Projekt von Pro REGENWALD e.V.
in Satipo, Peru

Für die indigenen Regenwaldschützer vom Volk der Asháninka ist es sehr gefährlich, sich illegalen Holzfällern und der Drogenmafia entgegen zu stellen. Mit Hilfe einer Drohne soll die (strafbare) Abholzung des Waldes bewiesen und verhindert werden.

Elizabeth Heller
Nachricht schreiben

Über das Projekt

 
Der zentrale Regenwald Perus ist Heimat indigener Völker, vor allem der Asháninka. Die Asháninka-Dörfer im Gebiet des großen Flusses Ene erleben das zunehmende Eindringen von illegalen Holzfällern und Cocaleros (Kokabauern), die den intakten Regenwald und die Lebensgrundlagen der Bevölkerung immer mehr zerstören. Die Aktivitäten der Eindringlinge nachzuweisen, um gegen sie vorgehen zu können, stellt sich als eine große Herausforderung dar. Die Durchführung von Kontrollen ist nicht nur aufwändig und zeitintensiv - es handelt sich nämlich um ein großes Gebiet – sondern auch gefährlich.  Im Jahr 2020 sind bei der direkten Konfrontation mit bewaffneten Holzfällern fünfzehn indigene Umweltschützer ermordet worden. Landbesetzungen der Kokamafia und Todesdrohungen gegen Führer der Asháninka am Rio Ene häufen sich. Die zuständigen staatlichen Kontroll- und Schutzbehörden werden nur dann gegen illegale Abholzung und Landnahme aktiv, wenn tagesaktuelle Beweisfotos vorliegen. Unter diesen Umständen erscheint der Einsatz einer Drohne als unverzichtbar. 

Problem: 

Die benötigten Beweisfotos können von den Asháninka am Ene im Moment nur mit einer ausgeliehenen Drohne aufgenommen werden, was die Planung und Durchführung der Einsätze extrem erschwert. In den Dorfgemeinschaften sind außerdem nur wenige Menschen in der Lage, eine Drohne zu bedienen. Schulungen im Umgang mit Drohnen sind wenig sinnvoll, wenn die indigenen Waldschützer über kein eigenes Gerät verfügen. 

Antwort: 

Die Asháninka-Dörfer im Gebiet des großen Flusses Ene sind zusammengeschlossen in der Organisation CARE (Central Asháninka del Río Ene). Durch die Anschaffung einer Drohne zur Sicherung von Beweisen möchte CARE die bedrohten Regenwaldgebiete effektiv schützen und die von der Gewalt der Eindringlinge betroffenen Dorfgemeinschaften stärken. 

Bedarf: 

Insgesamt 2.000 Euro für eine Drohne vom Typ DJI Mavic Air 2 inklusive Zubehör, sowie für Beschaffungskosten – die Drohne muss in der Hauptstadt Lima gekauft und zum Einsatzort transportiert werden. 

Bitte hilf uns, gemeinsam mit unserer Partnerorganisation CARE die Zerstörung des Regenwaldes und der Lebensgrundlagen indigener Asháninka-Dorfgemeinschaften zu bekämpfen. Jede Hilfe zählt

Dieses Projekt wird auch unterstützt über