Deutschlands größte Spendenplattform
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Ein mit Spenden wachsender Garten für Pflegeheimbewohner*innen

Ein Projekt von Evangelische Altenheimat
in Korntal-Münchingen, Deutschland

Das Pflegeheim Spitalhof Münchingen hat begonnen, den Garten neu und für die Bewohner*innen attraktiv zu gestalten. Stationen an einem Rundweg lassen die Natur mit allen Sinnen erfahren, regen zur Besinnung an und bieten neue Orte der Begegnung.

Inge Deborre
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Über das Projekt

Im Seniorenzentrum Spitalhof Münchingen in Korntal-Münchingen leben 66 pflegebedürftige alte Menschen. Zum Pflegeheim gehört ein Betreutes Wohnen mit 41 Seniorenwohnungen. Der Garten des Hauses grenzt an die umliegenden Felder und Wiesen. Ein Teil des Gartens, der bisher kaum gestaltet ist, soll mit Hilfe von Spenden für die Bewohner*innen attraktiv gestaltet und aufgewertet werden. In der Pandemiezeit hat sich gezeigt, wie wichtig der infektionssichere Außenbereich als Raum für Bewegungs- und Naturangebote für Bewohner*innen ist. Auch für Besuche im Pflegeheim ist der Garten zu einem wesentlichen Begegnungsort geworden.

Im neuen Garten führt ein Rundweg von Station zu Station. Die Stationen sind mit Kunsthandwerk, sinnesanregenden Pflanzungen (Kräuter- und Duftpflanzen, Beerensträucher, Weinreben u.a.) und einladenden Sitzecken ausgestattete Aufenthaltsorte. Hier lässt sich Natur erleben und genießen. In Zukunft soll der Garten für die hier lebenden Menschen Sinnesgarten und gleichzeitig Besinnungsort sein. Christliche Motive ergänzen die Naturstationen, so dass hier für jeden was dabei ist. Natur wird auch als Schöpfung erfahrbar, und die Stationen lassen über das Leben und spirituelle Aspekte nachdenken und philosophieren. So ist der "Baum der Versuchung" ein Apfelbaum, in dem sich eine von den Bewohner*innen gestrickte Schlange um die Äste windet. Gleichzeitig  erfreut der Baum im Frühjahr mit seiner Blüte, zieht Insekten an, während er im Herbst zur Apfelernte und zum gemeinsamen Kuchenbacken einlädt. Die Pflanzenvielfalt mit Rosen- und Kräutergarten, behindertenfreundliche Hochbeete mit Gemüse sowie der Naschgarten mit Beerenpflanzen laden ein zum Schnuppern, Gärtnern, Ernten und Genießen. Die Pflanzenvielfalt schafft neuen Lebensraum für Vögel, Igel, Bienen, Schmetterlinge und weitere Insekten, die wiederum in Ruhe hier beobachtet werden können. Erinnerungen an den früheren eigenen Garten können - gerade auch bei Menschen mit Demenz - Gespräche anregen. In der Ideenfindung und Ausgestaltung geht es lebendig zu, die Bewohner*innen werden darin aktiv mit eingebunden und planen mit. Mit der Beteiligung steigt die Identifizierung. 

Wir bitten um Spenden für das Gartenprojekt, das komplett 48.000 € kostet. Bisher ist ein breiter Rundweg entstanden, der bereits 14.000 € gekostet hat. Ein Stromanschluss sowie eine Wasserleitung sind gelegt, damit die Pflanzen gut gedeihen können. Eine Liegebank hat der Träger beigesteuert, zwei weitere Bänke sind über Spenden finanziert. Offene Finanzposten sind weitere 4 Holzbänke im Wert von 5.963 €, 3 Tische für 5.783 Euro, ferner 1 Brunnen, 1 Feuerschale, 1 Klangspiel, 3 Weinfässer aus Ton und Figurengruppen. Von den noch fehlenden 32.000 € hoffen wir hier 20.246 Euro an Spenden zusammenzutragen. 

Der Garten ist ein mit Spenden wachsendes Projekt.  Schon jetzt ist die Vorfreude groß aufs Frühjahr 2022, wenn - so hoffen alle Beteiligten - der Garten mit einem Fest eröffnet werden kann. Der Bürgermeister hat bereits zugesagt, die Rote Grillwurst beizusteuern.

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