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Lern-Förderung nach defizitären Coronazeiten

Ein Projekt von Deutscher Kinderschutzbund, OV/KV Trier e. V.
in Trier, Deutschland

In Zeiten von Corona und seinen negativen Auswirkungen möchten wir Flüchtlings- und Kindern in benachteiligten Lebenslagen den Zugang zu Bildung erleichtern – denn das erst ermöglicht Integration und ebnet den Weg zur gesellschaftlichen Teilhabe.

E. Boné-Leis
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Über das Projekt

Das Recht auf Bildung ist ein fundamentales Menschenrecht. Doch gerade die Corona-Pandemie hat uns wieder einmal deutlich vor Augen geführt, dass dieses in der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ festgeschriebene Recht  leider nicht ausreichend gewährleistet wird. So zeigt die aktuelle Krise, dass Kindern und Jugendlichen der Zugang zur Bildung zeitweise erschwert oder sogar gänzlich verwehrt wurde. Die Folge: Bildungsarmut und wachsende Ungleichheit. Manche Kinder und Jugendliche werden kurz-, mittel- und wahrscheinlich auch langfristig von Belastungen und erlittenen Defiziten begleitet werden. Die Pandemie wirkt hier oft als Verstärker bereits zuvor bestehender Ungleichheiten und Entwicklungsrisiken.

Studien zu den pandemiebedingten Lernrückständen zeigen, dass vor allem Schüler_innen der Grundschulen nach den Schulschließungen deutliche Lerndefizite zeigen. Das gilt vor allem für Kinder aus Flüchtlingsfamilien und benachteiligten Familien für die Bereiche Lesen und Mathematik. Lesen macht schlau - Leseförderung vermittelt Wissen und Wege, Neues zu lernen.
 
Seit geraumer Zeit suchen immer mehr Kinder und Jugendliche Hilfe im Kinderschutzbund Trier und seinem Team vom Integrationsprojekt “Kultur & Kreativität ohne Grenzen”.
 
Seit 2016 sind besonders unsere Flüchtlingskinder in dieses Projekt eingebunden und nehmen regelmäßig teil an den Veranstaltungen und Workshops, die monatlich in „Meine Burg“ - dem Haus des Kinderschutzbundes - stattfinden.
 
Vertrauen und das Wissen, dass sie hier Hilfe erfahren, sind Motivation und Basis für die Kontaktaufnahme zu uns. Wir möchten uns als Kinderschutzbund diesen Herausforderungen gezielt stellen und eine niederschwellige Möglichkeit anbieten, den Kindern zu helfen. Es dürfen nicht noch mehr Kinder und Jugendliche auf ihrem Bildungsweg abgehängt werden - alle Kinder sollen eine Chance auf gesellschaftliche Teilhabe bekommen!
 
Meine Burg als „Lern-Burg“ wäre in diesem Falle optimal und wäre auch die Voraussetzung, das Angebot ohne weitere bürokratische Hindernisse zu nutzen. Viele Kinder brauchen unsere unterstützende Hilfe, und nur gemeinsam können wir es angehen, denn: gemeinsam sind wir stark.