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Politische Gefangene in Weißrussland brauchen jetzt unsere Hilfe

Ein Projekt von Internationale Gesellschaft für Menschenrechte
in Vilnius, Litauen

Lebensmittel, Kleidung und Hygieneartikel - 100 Paketen an politische Gefangene in Weißrussland noch vor Weihnachten.

K. Bornmüller
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Über das Projekt

 
Seit den gefälschten Präsidentschaftswahlen in Weißrussland im August 2020 sind Zigtausende, die gegen den weißrussischen Präsidenten Lukaschenko protestiert hatten, verhaftet worden, mehrere Demonstranten wurden von Lukaschenko-Milizen getötet. Ob noch in Untersuchungshaft oder bereits zu langjährigen Haftstrafen verurteilt, den Gefangenen drohen Misshandlungen und Folter. In Weißrussland, wo Gefängnisse die Kosten für die Versorgung der Gefangenen und den laufenden Betrieb überwiegend selbst aufbringen müssen, leiden die Gefangenen daher unter dem ständigem Mangel, angefangen bei der Lebensmittelversorgung über mangelhafte hygienische und medizinische Standards bis hin zu ausreichender Kleidung und passendem Schuhwerk. Wer keine Verwandten hat, die Pakete bringen, ist auf die Solidarität der Mitgefangenen angewiesen, wenn er nicht schwere Haftschäden davontragen will. 

Im Oktober war die Wittlicherin Katrin Bornmüller in Litauen, um die Notwendigkeit zu prüfen, wie den vielen weißrussischen Oppositionellen, die vor Lukaschenkos Gewalt geflohen waren, zu helfen ist. Sie traf dabei Olga Karatch, die aus der Mitte der Flüchtlinge den Hilfe-Verein „Nash Dom“ (Unser Haus) gegründet hat. Dieser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, politische Gefangene und ihre Angehörigen in Weißrussland mit humanitärer und finanzieller Hilfe zu unterstützen. Katrin Bornmüller und Olga Karatch vereinbarten eine Kooperation für die Vermittlung von mindestens 100 Paketen an politische Gefangene in Weißrussland noch vor Weihnachten. 

Da eine direkte Unterstützung aus dem Ausland nicht erlaubt ist, gibt „Nash Dom“ bei Geschäften in Belarus Pakete in Auftrag, die durch Kuriere entweder den Gefangenen direkt oder deren Angehörigen zur Weiterleitung übergeben werden. Die IGFM will sich auf zwei Pakettypen konzentrieren: 

Lebensmittelpaket bis zu 10kg, das jeden Monat zugestellt werden kann. Es enthält Lebensmittel und Hygieneartikel und kostet 65 €. Oder Große Pakete bis zu 50 kg, die warme Kleidung, Vitamine, Hygieneartikel und Lebensmittel enthalten dürfen. Jedes dieser Pakete etwa 300 €. Die IGFM Wittlich will dafür 10.000 € Spenden sammeln. Bitte unterstützen Sie dieses gute Werk.