Deutschlands größte Spendenplattform

Sozialzuschüsse

Ein Projekt von Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V
in Hamburg, Deutschland

KNACK DEN KREBS unterstützt hilfsbedürftige Familien, die durch die Erkrankung ihres Kindes in finanzielle Not geraten sind. Ca. 50 Anträge werden pro Jahr bewilligt, um Familien bei finanziellen Engpässen (Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit) zu entlasten.

M. Blohm
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Über das Projekt

 
Wenn Familien durch die Krebserkrankung ihres Kindes in finanzielle Not geraten, erfahren wir das eher selten. Die Vorstellung jedoch, dass Menschen nicht nur eine lebensbedrohliche Erkrankung ihres Kindes verkraften müssen (mit den unsäglichen Ängsten und Sorgen und den fundamentalen Veränderungen im Familienleben, die so ein Ereignis nun mal mit sich bringt), sondern durch diesen Schicksalsschlag auch noch in finanzielle Nöte geraten, ist eigentlich unerträglich. Leider ist dies heute zunehmend der Fall. Krankenkassen fahren ihre Leistungen herunter, Kuren werden verkürzt oder gar nicht mehr gewährt, Fahrtkostenzuschüsse gehören der Vergangenheit an und auch das Parken am UKE will täglich bezahlt werden. Zum Glück verfügt das Kinderkrebs-Zentrum Hamburg über einen gut funktionierenden Psychosozialen Dienst, der in solchen Situationen Hilfemaßnahmen einleiten kann – z.B. dadurch, dass finanzielle Unterstützung bei KNACK DEN KREBS beantragt wird. Natürlich wird die Dringlichkeit für einen solchen Zuschuss geprüft, bevor der Antrag bei uns eingeht. Schließlich müssen wir sicher sein können, dass die Spendengelder, die wir verwalten, auch die Richtigen erreichen. Das folgende Beispiel mag eine Vorstellung davon geben, wie wichtig die Arbeit der Fördergemeinschaft eben in diesem Bereich ist: 

„Die Patientin wird seit … wegen eines Hirntumors in der Klinik behandelt. Die Familie erhält bisher noch kein Pflegegeld. Der Lebensgefährte der Mutter kann zurzeit nicht Vollzeit arbeiten, da er den kleinen Bruder der Patientin betreut, während sie und ihre Mutter im Krankenhaus sind. So hat die Familie finanzielle Einbußen. Hinzu kommen die Fahrtkosten für die Besuchsfahrten, die von der Krankenkasse nicht übernommen werden…"

Ca. 45 solcher Anträge erreichen uns jedes Jahr.