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Hilfe für Menschen auf der Flucht in Calais

Ein Projekt von Aachener Netzwerk für humanitäre Hilfe e.V.
in Calais, Frankreich

Collective Aid hilft Menschen auf der Flucht - vor Ort, in Calais. Wir helfen unserem Partner Collective Aid.

Aachener Netzwerk
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Über das Projekt

Situation in Calais

Calais ist nur wenigen von uns ein Begriff und taucht auch nur selten in den Nachrichten auf – und das obwohl in der französischen Hafenstadt seit mehr als 20 Jahren geflüchtete Menschen unter menschenunwürdigsten Bedingungen leben müssen. 

Viele der Menschen warten auf die Möglichkeit, nach England zu kommen. Obwohl die Insel nur knappe 50 Kilometer entfernt ist, gestaltet sich der Weg als langwierig und ist geprägt von Strapazen, Entbehrungen und Menschenrechtsverletzungen.

Versorgungslage

In letzter Zeit hat sich die Versorgungslage drastisch verschlimmert: 
Bei regelmäßig stattfindenden Räumungen werden die Zelte und sonstige Besitztümer, sowie Ausweisdokumente oder andere wichtige Papiere der Menschen zerstört. 
Die Polizei bringt die Menschen auf der Flucht unter Zwang zu entlegenen Orten, meist ohne verlässliche Versorgungsstruktur. Ohne jedwede Perspektive bleibt den Menschen keine andere Wahl, als den langen Weg nach Calais zu Fuß zurückzulegen und sich ein neues Obdach zu suchen.

Lage für die Helfenden

Der humanitären Hilfe wird seitens der Behörden wortwörtlich Steine in den Weg gelegt: 
Große Felsbrocken verhindern die Verteilung von Hilfsgütern, anderswo wurde ein Verteilungsverbot verhängt. An vielen Orten der Stadt dürfen sich geflüchtete Menschen nicht mehr aufhalten.
Schlafmöglichkeiten werden zerstört, Zäune werden errichtet und somit die humanitäre Hilfe systematisch erschwert. 
All diese Repressionen werden mit dem Wissen, dass die Menschen der Gefahr der Unterkühlung, Mangelernährung oder gar dem Kältetod ausgesetzt sind, beschlossen und ausgeführt.

Die Arbeit von Collective Aid

Die Versorgungslage ist katastrophal und wird durch die regelmäßigen Polizeieinsätze und behördliche Repressionen zusätzlich erschwert.  Die in Calais tätigen NGOs versuchen, die Grundbedürfnisse der Menschen zu decken, jedoch bleibt die Versorgung trotz aller Bemühungen unzureichend. 
Eine der Organisationen vor Ort ist die 2017 in Serbien gegründete NGO Collective Aid. In Calais und Dünkirchen verteilen die freiwilligen Helfer:innen Schlafsäcke, Zelte, Kleidung und Essen. 

Alleine von Januar bis Oktober 2020 wurden die Menschen in Calais mit 2.718 Zelten, 3.557 Schlafsäcken, 2.981 Paar Schuhen und vielem mehr unterstützt. Collective Aid leistet nicht nur die dringend benötigte humanitäre Hilfe, sondern auch Aufklärungsarbeit und macht unermüdlich auf die menschenunwürdigen Zustände aufmerksam.

Jede Spende hilft

In der Vergangenheit unterstützte das Aachener Netzwerk Collective Aid mit Sachspenden. Doch nun steht aufgrund einer finanziellen Notlage ihre Arbeit und somit die Unterstützung tausender Menschen auf dem Spiel. 

Helft uns jetzt, die Arbeit von Collective Aid und die Versorgung der Menschen zu sichern.