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Aufholen nach Corona: Hilfe für traumatisierte Kinder

Ein Projekt von VKJ Ruhrgebiet e.V.
in Essen, Deutschland

Psychische Traumata wirken sich negativ auf die Entwicklung und Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen aus. Die Corona-Pandemie hat viele Kinder traumatisch belastet. Ihnen möchten wir gemeinsam mit Ihrer Unterstützung helfen.

M. Schulz
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Über das Projekt

Unabhängig von ihren sprachlichen Fertigkeiten sind viele Kinder nicht in der Lage, was sie empfinden und fühlen in Worte zu fassen. 
Die Corona-Pandemie hat maßgeblich dazu beigetragen, dass noch mehr Kinder Schwierigkeiten haben, Gefühle bei sich und anderen überhaupt wahrzunehmen und sie oft nicht entsprechend zuordnen können. 
Beim VKJ Ruhrgebiet e.V. haben wir das Glück, eine eigene Traumapädagogin / Traumafachberaterin im Kollegium zu haben. 
Im Rahmen des Projektes "Glücklich sein" bietet der VKJ gemeinsam mit der Traumapädagogin in jeder Einrichtung Gruppenangebote an, um u.a. auch die psychischen Folgen dieser Pandemie abzumildern. 

In den letzten Jahren konnten in der Psychotraumatologie und Hirnforschung immer deutlichere Folgen und Auswirkungen von psychischen Traumata auf die Entwicklung und Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen nachgewiesen werden. Sie sind meist dauerhaft von den Folgen ihrer Erfahrungen schon aus der frühen Kindheit betroffen und entwickeln nicht selten chronische Traumafolgestörungen wie Übererregung, Vermeidung und Reinszenierung. 
Dies muss auch in unserer pädagogischen Arbeit berücksichtigt werden, um die betroffenen Kinder zu erkennen und unterstützen zu können. Unsere Kinder brauchen einen geschützten Ort, an dem sie die Möglichkeit haben, sich sicher zu fühlen, neue, ergänzende Erfahrungen zu machen, sich selbst und ihre Handlungsstrategien verstehen zu lernen, Entwicklungsverzögerungen aufzuholen und sichere Bindungserfahrungen machen zu können. Der Aufbau von tragfähigen und verlässlichen Beziehungen im KiTa-Alltag ist dabei ein wichtiger Baustein.
Ziel des Projektes sind die sozial-emotionale Stabilisierung der Kinder, der Aufbau von Vertrauen in sich selbst und auch zu anderen.
Im Rahmen von Kleingruppen mit maximal 5 Kindern findet dieses Angebot über 10 Wochen jeweils 1,5 Stunden pro Woche direkt in der jeweiligen KiTa statt. 
Da es im Rahmen unserer Trägerfinanzierung keine Möglichkeit gibt, solche Angebote refinanzieren zu können, können wir die Traumagruppen nur einrichten, wenn wir ausreichende Spendengelder für dieses Projekt gesammelt haben.  

Dieses Projekt wird auch unterstützt über