Deutschlands größte Spendenplattform
10

Klimavitrine für die "Gläserne Frau"

Ein Projekt von Freundeskreis Deutsches Hygiene-Museum e. V.
in Dresden, Deutschland

Die historisch bedeutsame "Gläserne Frau" von 1936 ist vom Verfall bedroht. Für ihre Präsentation in der Dauerausstellung soll eine neue Klimavitrine entwickelt werden, die den langfristigen Erhalt des aufsehenerregenden Körpermodells sichert.

Freundeskreis Deutsches Hygiene-Museum
Nachricht schreiben

Über das Projekt

Die „Gläserne Frau“ wurde 1936 im Deutsche Hygiene-Museum produziert. Sie wurde erstmals im Museum of Science in New York präsentiert und ging danach jahrelang auf Tournee durch die USA. Jetzt wird sie als nationales Kulturgut in der Dauerausstellung des Deutschen Hygiene-Museums präsentiert, um Erwachsenen und Kindern das "Abenteuer Mensch" näher zu bringen. 
 
Leider weist die Gläserne Frau, die aus dem frühen Kunststoff Celluloseacetat und weiteren Materialien besteht, mittlerweile schwere Schäden auf: Außenhaut und innere Organe schrumpfen, vergilben und werden brüchig. Die farbige Bemalung verflüssigt sich. Die aus dem Kunststoff austretende Essigsäure lässt das Skelett aus Aluminium korrodieren. 
 
Deswegen muss schnell gehandelt werden! 2022 soll eine neue Klimavitrine für die Gläserne Frau angefertigt werden. Denn bessere Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswerte können diesen stark fortschreitenden Verfall verhindern. Nur so kann der langfristige Erhalt dieses aufsehenerregenden Körpermodells gesichert werden. 
 
Der Freundeskreis Deutsches Hygiene-Museum e.V.  unterstützt dieses Projekt, damit eines der bekanntesten Objekte des Museums bewahrt werden kann.