Deutschlands größte Spendenplattform

Naturraum schaffen in Gostenhof

Ein Projekt von ISKA - Institut für Soziale und Kulturelle Arbeit
in Nürnberg, Deutschland

Die Kita hat mit ihrem Garten eine Naturoase mitten in der Stadt. Durch Bauarbeiten im Winter sind Veränderungen nötig und neue Projekte möglich. Noch mehr Insektenfreundliche Pflanzen und die Weiterbearbeitung unseres Gemüsesackers stehen an.

M. Hartmann
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Über das Projekt

 In der Kita Mio werden 100 Kinder von 0 bis 12 Jahren den ganzen Tag betreut. 10 Kinder, mit erhöhtem Förderbedarf werden integrativ betreut. Bildungsgerechtigkeit ist uns ein großes Anliegen und unser Ziel ist allen Kindern gleiche Bildungschancen zu ermöglichen. 
Wir haben ein großes Haus im verkehrsreichen, multikulturellen Stadtteil Gostenhof, welches in diesem Jahr brandschutzgerecht umgebaut werden muss. Wir arbeiten eng mit den Familien zusammen und versuchen sie in möglichst vielen Belangen zum Wohle der Kinder zu unterstützen. Über die Jahre konnten wir mit vielen Kooperationspartnern einen Naturgarten mit vielen Bäumen, Obststräuchern und Beeren für die Kinder gestalten. In den letzten Jahren haben wir nun noch einen kleinen Acker in unserer Kita, angelegt. 
Dafür haben wir die Gemüseackerdemie als Kooperationspartner gefunden. Von ihnen wurden wir geschult und angeleitet durchs Ackerjahr geführt. Über Bildungsmaterialien zum Thema und die Arbeit auf dem Acker wollen wir die Kinder an das Thema heranführen. Wir versprechen uns davon mehr Wertschätzung für Lebensmittel, mehr Wissen über Zusammenhänge von Natur und Lebensmittelproduktion, Erfahrung mit neuen Gemüsesorten und ein größeres Interesse der Eltern an gesundem Ernährungsverhalten. Detaillierte Informationen zum Projekt sind auch auf der Internetseite https://www.acker.co/ackerracker/Programminformationen zu finden. 
Verantwortlich für den Gemüseacker sind unsere 4-5 jährigen Kinder. Die Eltern helfen bei der Vorbereitung der Gartensaison. Es wird gegraben, aufgeschüttet, gemulcht und es werden Geräte gepflegt und instandgesetzt. Im Mai wird dann mit den Kindern gepflanzt und ab da ganz viel gehackt, gemulcht, ausgegeizt und wieder gehackt. Das Arbeitsmaterial der Gemüseackerdemie setzen wir im Morgenkreis ein, so das die Kinder genau wissen, was an Gartenarbeit zu tun ist. Sie lernen die unterschiedlichen Gemüse und ihre Ansprüche kennen. Wir beobachten das Wachstum und können viele Unterschiede feststellen.
Gern möchten wir im neuen Jahr mit der Gemüseackerdemie weiter zusammen arbeiten, um unser Wissen zu festigen und mit den neuen Methoden ein nachhaltigeres Ergebnis zu erhalten. Die Kinder sollen im neuen Ackerjahr wieder mehr Verantwortung übernehmen und die Abläufe mehr mitgestalten. Durch die größere Mitbestimmung und Verantwortung der Kinder erhoffen wir uns das Wissen fester zu verankern. Um den Garten nachhaltiger zu gestalten soll in diesem Jahr noch eine Regentonne dazukommen. Einzelne Sträucher müssen ersetzt werden, da diese die Power der Kinder nicht überlebt haben. 
In diesem Winter haben wir auf unserem Grundstück eine Großbaustelle. Nach der Baustellenzeit im nächsten Jahr muss einiges wieder hergerichtet werden. So soll z.B. an den neugesetzten Zaun eine Insektenfreundliche Hecke gepflanzt werden und um in einzelnen Bereichen wieder Bienenfreundliche Pflanzen unterzubringen sollen zusätzliche Hochbeete entstehen und auch die Fensterbretter bepflanzt werden. 

Dieses Projekt wird auch unterstützt über